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“The Walking Dead”: Wieso Fans mit Ricks Tod in Staffel 8 rechnen – Hinweise in Folge 1

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Verliert “The Walking Dead” in Kürze seinen wichtigsten Charakter? Nach dem Auftakt der 8. Staffel sind zahlreiche Fans davon überzeugt, dass Rick Grimes die neuen Folgen nicht überleben wird. Schuld daran sind diverse Anspielungen in der Folge und Aussagen von Andrew Lincoln, der sich offensichtlich nach einem Ende sehnt.

“The Walking Dead” ohne Rick Grimes? Unvorstellbar. Alleine schon deswegen, weil die Serie auf den Comics von Robert Kirkman basiert, in denen der Ex-Sheriff quicklebendig ist, wenngleich auch einen Arm ärmer. Aber hier ist auch das wichtige Wort: basiert. Die Serie basiert auf den Comics, das heißt nicht, dass sie die gezeichnete Vorlage 1:1 übernimmt. Das haben Comic-Fans bereits in den letzten Jahren mehr als deutlich gelernt: Charaktere, die in den Comics relativ früh sterben (Carol, Judith) leben in der Serie noch immer. Andere Charaktere, die in der Serie nach wenigen Staffeln das Zeitliche segnen (Andrea), haben ein deutlich längeres Comic-Leben. Von daher sollten sich Fans nie zu sehr auf der sicheren Seite fühlen. Kein Charakter ist sicher.

Fans sorgen sich um Ricks Zukunft

Auch nicht Rick Grimes, dargestellt von Andrew Lincoln, der seit Beginn der TV-Serie im Jahr 2010 im Fokus der Geschichte steht. Vor ein paar Jahren verkündete Kirkman, der geistige Vater von “The Walking Dead”, bereits, dass sein Held in den Comics nicht bis zum Ende der Geschichte überleben wird. Vielleicht erwartet uns dieses Horror-Szenario in der Serie sehr viel früher. Nach dem Auftakt der 8. Staffel mehren sich Gerüchte und Befürchtungen, dass Rick die neuen Folgen nicht überleben wird. Fans zeigen sich aufgrund einiger Anspielungen besorgt um das Überleben von Rick.

Alles nur geträumt?

Wahrscheinlich wendet ihr jetzt ein: Okay, die Serie muss sich nicht an den Comics orientieren. Aber wieso sieht man dann einen alten Rick in der Zukunftssequenz? Das stimmt. Wenn Rick den Kampf gegen Negan (Jeffrey Dean Morgan) nicht überleben würde, würden wir ihn nicht lebend in einem Zukunftsblick sehen. Da ist aber bereit das Problem: Obwohl es nie bestätigt wurde, dass es wirklich ein Ausblick auf die Zukunft ist, behandeln nahezu alle Fans es als solchen. Doch was ist, wenn es sich nur um eine Traumsequenz handelt, wie sie Rick bereits beim Auftakt der 7. Staffel “The Walking Dead” hat? Was ist, wenn es sich nur um die “Was wäre wenn”-Vorstellung eines verzweifelten Mannes handelt?

Fanseite bestätigt Ricks Vision

Auf Facebook schreibt das Team von “The Spoiling Dead Fans” in den Kommentaren unter einem Post: “Der ‘Zeitsprung’ war nur ein Traum/eine Vision, die Rick von der Zukunft hatte. Das bedeutet nicht, dass es die tatsächliche Zukunft zeigt, wie sie eintreten wird.” In der Vergangenheit lag “TSDF”, dank Insider-Informationen, zu 99% mit ihren Aussagen richtig. Zusätzlich betonen sie, dass Ricks rote, verquollene Augen erst nach einer zukünftigen Episode für die Zuschauer Sinn ergeben werden – kombiniert mit einem traurigen Smilie. Die erste Vermutung ist da natürlich: Rick verliert einen Menschen, der ihm besonders wichtig ist. Das wären Judith, Carl und Michonne. Deswegen stellt er sich die auch in einem Tagtraum vor. Obwohl alles auf Michonne hindeutet – alleine schon wegen Danai Guriras Filmkarriere, die Fahrt annimmt – deuten die Fans mit dem Finger auf Rick. Grund dafür sind die sehr deutlichen Hinweise in der 1. Folge “Mercy”.

“This is your show”

Alleine die Abschiedsszene in Alexandria sorgte dafür, dass viele Fans auf YouTube, Twitter & Co davon sprachen, dass es sich wie eine Vorahnung auf Ricks Tod anfühlt. Seine Verabschiedung von Judith, Michonne und Carl fühlt sich endgültig an. Als würde er in den Krieg ziehen und nicht lebend zurückkehren. Dann folgt auch noch Michonnes Satz zu Carl: “This is your show.” Prompt folgen Fan-Kommentare wie: “Rick wird definitiv sterben und Negan bleibt am Leben.” Damit würde AMC zumindest wieder ein Überraschungsmoment in “The Walking Dead” gelingen, wie es zuletzt zu Beginn von Staffel 7 der Fall war. Obwohl wir theoretisch wussten, was passieren würde.

Eine Zukunft, die es nicht geben wird

Ein weiterer Fan deutet die Szene, die einen aufgelösten Rick kurz vor der vermeintlichen Zukunftssequenz zeigt, so, dass Rick von einem Beißer verletzt wurde und realisiert, dass er nicht überleben wird. In diesem Moment hat er einen ähnlichen Tagtraum, wie ihn in “The Walking Dead” bereits andere Sterbende und Infizierte hatten: Er stellt sich eine Zukunft vor, die er niemals haben wird. Eine Utopie, die er nicht erleben wird. Er sieht, wie seine Kinder älter werden und heranwachsen. Ein glückliches Leben an der Seite von Michonne, dank der er wieder Liebe gefunden hat.

Die Serie sollte sich verändern

Mich haben diese Gerüchte gleichzeitig an ein Interview mit Andrew Lincoln erinnert, das Ende September erschienen ist. Darin erwähnte der Schauspieler, dass “The Walking Dead” nicht so schnell von unseren Bildschirmen verschwinden wird, aber er sich vorstellen kann, dass die TV-Serie ohne Rick weitergeht. Er betont, dass Ricks Tod der Serie einen Twist bescheren könnte, den es dringend benötigt. Er bezeichnet es “als eine Chance für die Serie, sich zu einem gewissen Punkt zu verändern und ich denke, dass sie das sollte”. Der 44-Jährige hob auch hervor, wieso er es so mögen würde, in einem Film oder Theaterstück zu spielen. Die Antwort: Weil beide ein Ende besitzen und du diese Projekte abschließen kannst.

Andrew ist überzeugt, dass er einen Abschluss verdient hat

Ihm sei bewusst, dass das beim Fernsehen anders ist und er wolle auch kein Ende für die Serie, aber es klingt stark danach, als wolle er ein Ende für Rick und dieses Kapitel selbst für sich abschließen. “Das Format ist anders, denn es hat eine gewisse Kontinuität. Aber weißt du, irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich wirklich… das klingt, als wäre ich ein Psychiater, aber ich denke, ich habe es nach so langer Zeit verdient, eine Art Abschluss zu bekommen. Und vielleicht hätten die Zuschauer auch gerne einen Abschluss.” Man kann Andrew Lincoln diese Aussage nicht einmal übel nehmen.

Erfolg ohne “TWD”

Jeden Schauspieler reizen – vor allem nach sieben Jahren in der gleichen Serie – einfach neue Projekte. Und dass ein Ausstieg bei “The Walking Dead” auch gut sein kann, zeigt das Beispiel von Jon Bernthal, wie “Forbes” in einem Artikel festhält. Der hat seitdem in zahlreichen Hollywood-Filmen an der Seite von DiCaprio, Affleck und Spacey gedreht. Dazu kommt noch eine wichtige Rolle in “Marvel’s Daredevil” und nun mit “Marvel’s Punisher” eine eigene Serie auf Netflix. Und Andrew Lincoln? Seine Karriere konzentrierte sich in den letzten sieben Jahren ausschließlich auf “TWD”. Keine Kino-Rollen, keine Gast-Auftritte in anderen Serien, nichts. Nur Rick Grimes.

Es geht auch ohne Rick weiter

Wir können uns “The Walking Dead” ohne unseren Sheriff – auch aufgrund der Comics – nur sehr schwer vorstellen. Andrew Lincoln ist da aber anderer Meinung, wie er im Interview mit “Entertainment Weekly” deutlich macht. Er ist davon überzeugt, dass die Serie auch ohne Rick überleben kann: “Absolut”. Und auch Robert Kirkman ist davon überzeugt, dass die Serie nicht mit einem Ausstieg von Andrew Lincoln enden müsste. “Andy ist das Oberhaupt dieser Serie und seine Hingebung für die Serie ist absolut inspirierend. Jeder sieht einfach zu ihm auf und er ist ein großer Teil dieser Serie. Aber wir haben ein starkes Ensemble und es gibt sehr viele Charaktere, welche die Serie weitertragen könnten.”

Niemand ist sicher

“The Walking Dead”, so Robert Kirkman, ist nicht zwingend eine Serie, die sich nur um Rick Grimes dreht. Vielmehr wäre es eine Geschichte über eine Welt, die von der Zombieapokalypse heimgesucht wird und über ein paar Menschen, die in dieser Welt leben. Die Serie könnte auch ohne Rick weitergehen. Alexandria, Hilltop und das Königreich sind mittlerweile mit ausreichend interessanten Charakteren besiedelt, die das internationale Publikum langfristig unterhalten können. Wir sollten uns zu Beginn der neuen Staffel einfach eine bekannte Aussage vor Auge halten und nicht vergessen: Niemand ist sicher.

YouTube-Fanvideo über Rick Grimes

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

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