Criminal Minds

„Criminal Minds“: Fans rufen zum Boykott auf #NoHotchNoWatch

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Das neue Jahr rückt näher und einige „Criminal Minds“-Fans sind bereits jetzt in Party-Laune. In feierlicher Stimmung rufen sie zum Boykott der neuen Staffel auf und stehen gesammelt hinter Thomas Gibson. Der wurde nach einem handgreiflichen Vorfall am Set aus der Serie geworfen.

Es ist schon häufig vorgekommen, dass Charaktere überraschend aus einer Serie gestrichen werden. Manchmal passen ihre Figuren einfach nicht mehr in die Geschichte oder sie müssen Platz für Neuzugänge machen – sehr zum Bedauern der Darsteller, die vielleicht schon Jahre in einer Show vor der Kamera stehen. Das sind Situationen, in denen man vor allem als Fan mit viel Mitgefühl hinter einem Schauspieler stehen kann und soll. Aber ist das Mitleid auch berechtigt, wenn ein Schauspieler Schuld am eigenen Serien-Aus hat? Die Frage stellt sich weiterhin in Bezug auf den Fall Thomas Gibson.

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Aus für Thomas Gibson

Gibson ist seit 2005 Hauptdarsteller in der beliebten Krimi-Serie „Criminal Minds“, die auch hierzulande eine breite Fangemeinde kennt. In den letzten Monaten folgte schließlich das überraschende Serien-Aus. Grund dafür: Bei einem Streit am Set soll Gibson einen Drehbuchautor getreten haben. Ein Verhalten, das mit harten Konsequenzen bestraft wurde. Nach einer vorübergehenden Suspendierung, folgte das endgültige Aus. Zukünftig muss „Criminal Minds“ auf Aaron Hotchner (Gibson) verzichten.

Fans gehen auf Cast und Crew los

Einige Fans scheinen das nicht akzeptieren zu wollen. Sie haben kurz vor Start ins neue Jahr eine kleine Twitter-Party gestartet, mit der sie nicht nur ihre Unterstützung für Thomas Gibson deutlich zeigen wollen. Sie berichten auch über ihren „Criminal Minds“-Boykott und scheinen damit weitere Fans der Crime-Serie ins Boot holen zu wollen. Das alles geschieht unter den Hashtags #CheersThomasGibson2017 und #NoHotchNoWatch. Dass Gibsons Rauswurf nicht unbegründet ist, scheinen die eingefleischten Fans geflissentlich zu ignorieren. Sie greifen nicht nur die Autoren von „Criminal Minds“ an, sondern auch Paget Brewster, die als Emily Prentiss zur Serie zurückgekehrt ist. Wir haben einige Tweets der Boykott-Party für euch zusammengesucht.

Julia Schmid

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

1 Comment

  1. BUEFFEL73

    31. Dezember 2016 at 21:53

    Bewusst habe ich diese Überschrift verwendet. Hotch (die Rolle) war Teil von CM, Hoch (die Rolle) war sympathisch, eine tolle Führungskraft, ein verständnisvoller zielbewusster Chef und Ermittler. Nochmal: die Rolle. Sprich Drehbuch, Text, Handlung.
    Und der Schauspieler (nicht die fiktive Figur Hotch!) hat am Set sein Gegenüber körperlich angegriffen. Es geht hier nur um die Tatsache, dass der Actor sich vollkommen falsch und indiskutabel verhalten hat. Und die Konsequenzen muss er tragen. Er hätte so etwas niemals machen dürfen. Schon gar nicht am Arbeitsplatz.
    Weshal also diese völlig überzogene und realitätsferne Kritik an Paget Brewster?
    Die nichts dafür kann?
    Und weshalb die seltsame Forderung (!) der Fans (sind das denn wirklich Fans oder nur Menschen mit Scheuklappen) eine Serie zu boykottieren, bei der andere (Kollegen von Thomas Gibson) pflichtbewusst und vertragsgemäß arbeiten?
    Bitte meine Reaktion nicht persönlich nehmen, ich spreche nur meine eigenen Gedanken zu diesem Thema laut aus.

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