"Die lange Nacht": George R. R. Martin über das "Game of Thrones"-Spin-off

Photo Credit: HBO

Westeros kehrt nach dem Ende von "Game of Thrones" in Form eines Spin-offs zurück auf unsere Bildschirme. George R. R. Martin hat schon jetzt eine Idee für einen Titel.

So ganz wollen wir uns noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass wir uns im kommenden Jahr für immer von Jon Snow (Kit Harington), Daenerys Targaryen (Emilia Clarke), Arya (Maisie Williams) und den restlichen Charakteren von "Game of Thrones" trennen müssen. Doch es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer: Nach dem Ende der 8. Staffel verschwindet Westeros nicht vollständig von der Bildfläche. Nein, es gibt (leider) keine geheime 9. Staffel "Game of Thrones". HBO arbeitet stattdessen mit Hochdruck an Spin-offs, durch die wir noch tiefer in George R. R. Martins Welt eintauchen können. Besonders eine neue Serien-Idee ist ganz weit vorne mit dabei und führt Jane Goldman als Showrunnerin auf. Martin hat sogar schon eine erste Idee für den perfekten Titel.

GRRM hat bereits einen Titel

In einem Blog-Beitrag bestätigte Martin, dass das Spin-off von Jane Goldman ein Prequel sein wird - so wie alle anderen Spin-off-Ideen, an denen gerade gearbeitet wird. Aber nicht in dem Sinne, dass die neue Serie ein paar Jahre vor der Handlung von "Game of Thrones" ansetzt und wir vielleicht einen jungen Ned Stark zu Gesicht bekommen. Die neue Geschichte soll mehrere tausend Jahre vor "Game of Thrones" angesiedelt sein. Einen Titel hat das Spin-off noch nicht, doch George R. R. Martin hat bereits eine Idee. Er würde sich über den Titel "The Long Night" (übersetzt: Die lange Nacht) freuen, was schon ungefähr verrät, was uns erwarten könnte. Martin vermutet aber, dass HBO eher einen Titel anstrebt, der mit "Game of Thrones" zu tun hat, damit alle sofort wissen, dass es sich um eine weitere "GoT"-Serie handelt.

Darum geht es

"Die lange Nacht" wird in "Game of Thrones" hier und da angeschnitten und thematisiert eine schreckliche Zeit, die rund achttausend Jahre vor den Eroberungskriegen stattfand. Damals herrschte ein harter Winter, der über mehrere Jahre hinweg anhielt. Zugleich breitete sich eine andauernde Dunkelheit über dem Land aus, die mehrere Generationen andauerte. Diese Jahre forderten viele Opfer. Tausende Menschen mussten qualvoll verhungerten, weil die Felder und Höfe der Bauern unter meterhohem Schnee begraben waren. Zu diesem Zeitpunkt traten auch erstmals die Weißen Wanderer in Erscheinung, welche die Kraft besaßen, Tote in Wiedergänger zu verwandeln, die schließlich gemeinsam mit ihnen gegen die Lebenden kämpften. Die Kinder des Waldes und die Ersten Menschen stellten sich der Bedrohung aus dem Norden entgegen.

Die Geschichte der Weißen Wanderer

Passagen dieser Geschichte haben wir bereits in "Game of Thrones" kennengelernt. Bran, der über die Gabe eines Grünsehers verfügt, konnte in der Serie bereits einen Blick in die Vergangenheit von Westeros werfen. Auf diese Weise erfuhr er, dass der erste Weiße Wanderer durch die Kinder des Waldes geschaffen wurde, als diese ihm einen Dolch aus Drachenglas ins Herz rammten. Die Kinder des Waldes erhofften sich damit Unterstützung im Kampf gegen die Menschen und ahnten nicht, welche Monster sie damit ins Leben gerufen hatten. Dass George R. R. Martin den Titel "The Long Night" für das Spin-off von Jane Goldman ausgewählt hat, ist vermutlich kein Zufall. Klingt fast so, als ob wir in einem der geplanten HBO-Spin-offs noch einmal tiefer in die Entstehungsgeschichte der Weißen Wanderer eintauchen dürfen.

Autor:

Julia Schmid

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