"Stranger Things" Staffel 5
Fun Facts und Easter Eggs, die ihr verpasst habt
- Finn Wolfhard (Mike Wheeler) und Director/Writer/Producer Ross Duffer in "One Last Adventure: The Making of Stranger Things 5"
- Foto: 2026 Netflix, Inc.
- hochgeladen von Michelle Pfifferling
Erst Anfang des Jahres haben wir das Finale der Erfolgsserie „Stranger Things“ gesehen und nicht mal 2 Wochen später bekamen wir auch das Making-of zur 5. Staffel der Serie. Das sind Fakten, die manchen vielleicht entgangen sind.
Die Serie „Stranger Things“ ist der Netflix-Erfolg der letzten 10 Jahre und hat einen viel größeren Erfolg erreicht als manche andere Serien. Das liegt an verschiedenen Gründen, sei es das spezifische Setting oder die andere Art, Geschichte zu erzählen, denn die Serie erzählt von einer Gruppe Kinder, die nach dem Verschwinden ihres besten Freundes Will mit einer Reihe an ungewöhnlichen Ereignissen konfrontiert werden. Dabei ist die Situation mit Kindern in einer Erwachsenengeschichte etwas, was wir eher seltener sehen, aber immer wieder einen großen Erfolg feiert. Hier sind Fakten der Serie, die dir vielleicht noch nicht aufgefallen sind:
1. Mehrere Versionen eines Kostüms
Im Laufe der Staffel nutzen sich die Outfits der verschiedenen Charaktere ab, da sie Zeit in Kämpfen, aber auch in verschiedenen brenzlichen Situationen verbringen. Dabei sieht man Gebrauchsspuren wie Blut, Dreck oder Risse, und um das kontinuierlich durchzuziehen, gab es verschiedene Versionen der Kostüme in verschiedenen verschmutzten Stadien, um keine Filmfehler zu erzeugen und wirklich das Gefühl zu geben, dass Zeit zwischen den Episoden vergeht.
2. Zusammenarbeit mit großen Firmen
„Stranger Things“ hat zudem im Laufe der Staffeln auch mit verschiedenen großen Firmen zusammengearbeitet, um nicht nur „costum-made“-Kostümteile zu erschaffen, sondern auch um Zugriff auf die Archive zu bekommen. Beispiele für solche Firmen sind Nike und Adidas, aber auch Guess. Primär wurde in Bezug auf Kostüme auf Vintageshops zurückgegriffen, aber auch eigene, erschaffene Kostüme, jedoch auch besondere Designs von Firmen. Zum Beispiel tragen Erica, Eleven und Steve jeweils Custom-made Nikes in der 5. Staffel.
3. Joyces Axt in der 5. Staffel
Die Hauptwaffe von Joyce Byers in der 5. Staffel „Stranger Things“ ist die Axt, die sie nicht nur in der Scheune gegen den Demogorgon nutzt, sondern auch später im Upside-Down und mit dem endgültigen Schlag gegen Vecna. Jedoch ist nicht jedem bewusst, dass diese tatsächlich ein Callback zu der 1. Staffel ist. Dort sitzt sie unter anderem auf der Couch mit einer Axt, als sie denkt, dass ein Demogorgon kommt. Im Laufe der Staffeln hat jeder Charakter seine Waffe und bei Joyce ist es die Axt.
4. Peanut Butter Boppers
Die Serie überzeugt vor allem mit ihrer Liebe zu dem ausgewählten Setting, und zwar den 80ern. Dabei brachten sie in der Vergangenheit nicht nur altbekannte Spielsachen und Kleidung zurück, sondern auch das Thema Süßigkeiten. Besonders auffällig ist dabei in der 5. Staffel die Peanut Butter Boppers, die passend zum damaligen Design und zu der Serie angepasst wurde. Dabei bringt die Serie besonders einen Erfolg mit, denn seit Dezember sind Peanut Butter Boppers auch wieder erhältlich, nachdem sie jahrelang nicht hergestellt wurden.
5. Das Set-Design aus Styropor
Besonders in der 5. Staffel „Stranger Things“ verbringen wir viel Zeit im Upside-Down, was zum einen viele Special Effects bedeutet, aber auch einen Haufen dafür erschaffener Sets, die die Nachbearbeitung vereinfachen sollen. Dabei wurde besonders viel Styropor benutzt, um Ranken oder auch den geschmolzenen Raum zu erschaffen, eine Arbeit, die nicht nur per Hand geschehen ist, sondern auch viel Zeit und Liebe benötigt hat. Besonders zu erwähnen ist, dass nach dem Abschluss so viel davon recycelt wurde, wie es ihnen nur möglich war.
6. Das Hawkins Lab
Ein besonderes Set im Laufe der Staffeln ist das Hawkins-Lab, da sich dort die meisten Szenen tatsächlich abspielen. Dabei wurde hierfür ein ehemaliges psychiatrisches Krankenhaus der Emory University in Atlanta genutzt, das schon länger leer steht. Eigentlich war ein Abriss für 2023 geplant, jedoch wurde dies aufgeschoben, da durch den Hollywood-Streik die Dreharbeiten für die 5. Staffel „Stranger Things“ verschoben wurden. Nun, nach dem Ende der Serie, wird das Gebäude abgerissen, um Platz für neue Wohngelegenheiten zu schaffen.
7. Deutlich mehr VFX in der 5. Staffel
Während viele Sets tatsächlich erschaffen wurden, wurde aber auch in den Staffeln viel VFX genutzt, um Sachen wie Sporen zu zeigen oder auch Sets zu erweitern. Dabei ist zu beobachten, dass jede Staffel mehr Special Effects nutzt, und die 5. Staffel toppt tatsächlich alles, denn innerhalb von 5 Wochen wurde mehr VFX genutzt als in der ganzen 4. Staffel. Zum einen ist das neue Design von Vecna primär VFX-erschaffen, abseits von seinem Gesicht.
8. Das war das ursprüngliche Setting
Zuletzt ist ein spannender Fakt, den jedoch schon die ein oder anderen Fans wissen, dass die Serie anfangs ein ganz anderes Setting hatte, denn bevor die Duffer-Brüder eine eigene Stadt erschaffen haben, wollten sie, dass die Serie in Montauk, New York, spielt. Gegenüber The Hollywood Reporter erwähnen sie, dass ihnen die Stadt sehr am Herzen liegt und sie auch im Hinblick auf ihre gruselige Vergangenheit, die gar nicht so fern ist von der Geschichte aus Hawkins, perfekt gewesen wäre für die Serie. Jedoch entscheiden sie sich dagegen, da eine selbst erfundene Stadt deutlich mehr kreative Freiheit lässt, die Serie so zu gestalten, wie sie wollen.
Autor:Michelle Pfifferling |
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