Game of Thrones

„Game of Thrones“ Staffel 7: Treibt ein Geist sein Unwesen auf Winterfell? (Folge 4)

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„Game of Thrones“-Fans sind aufgebraucht: Hat sich in Episode 4 von Staffel 7 tatsächlich ein waschechter Geist versteckt? In den sozialen Medien macht jetzt das Gerücht die Runde, dass es in Winterfell spukt. Der Geist soll einen längst verstorbenen Charakter der Fantasy-Serie darstellen.

Die letzte Episode von „Game of Thrones“ hat die Fans im Sturm erobert. Das liegt vor allen an den letzten zehn Minuten, in denen Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) erstmals mit einem ihrer Drachen in den Krieg gezogen ist. Für Diskussionen und Gesprächsstoff sorgt jetzt aber eine ganz andere Szene: Fans behaupten auf Reddit, dass sie einen Geist in Winterfell erblickt haben! Der soll einen kurzen, aber unübersehbaren Auftritt gehabt haben und just in dem Moment aufgetaucht sein, als über ihn gesprochen wurde.

Diese Szene sorgt für Gesprächsstoff

Wenn wir es schon andeuten, wollen wir das Kind natürlich gleich beim Namen nennen: Auf Reddit macht die Theorie die Runde, dass der Geist von Catelyn Stark (Michelle Fairley) das beschauliche Winterfell heimsucht. Habt ihr nicht gesehen? Dann seid ihr nicht alleine. In der 4. Episode „Kriegsbeute“ gab es einen Moment, in welchem Arya (Maisie Williams) und Brienne von Tarth (Gwendoline Christie) über die Stark-Mutter sprachen. Als Brienne zuerst zögert, Arya im Schwertkampf zu trainieren, wird Brienne an ihren Schwur an Catelyn Stark erinnert, beiden Töchtern zu dienen.

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Der Geist taucht beim Wort „Mutter“ auf

Genau in dem Moment, als der Schwur erwähnt wird, huscht im Hintergrund eine Frauengestalt durch das Bild. Nicht irgendeine Frau, sondern die verstorbene Catelyn Stark, die darüber wacht, dass Brienne ihren Schwur einhält. So zumindest die Theorie der Reddit-Nutzer. „Beim Wort MUTTER kann man eine Frau in einem langen, grünen Kleid und mit rotbraunen Haaren sehen, die im Hintergrund mit geneigtem Kopf am Tor vorbeischreitet und wie Cat aussieht“, heißt es im Thread. „Wenn das unbeabsichtigt war, ist es großartig. Wenn nicht, ist es noch besser. Catelyn, die überprüft, ob Brienne sich an ihren Schwur hält.. :))“

Unterschied zwischen Buch und Serie

Obwohl Catelyn Stark nicht zwingend zu den beliebtesten Charakteren von George R. R. Martins Geschichte zählt, war sie in den letzten Jahren vermehrt der Grund für ausufernde Spekulationen. In den Romanen und in der Serie stirbt die Mutter der Stark-Kinder bei der sogenannten Red Wedding (deutsch: Rote Hochzeit). Es gibt nur einen großen Unterschied: In den Büchern überlebt sie das Geschehen als eine Art Untote, die sich schwört, Rache an allen zu nehmen, die auch nur entfernt mit der blutigen Hochzeit zu tun hatten, bei der auch Cats ältester Sohn Robb getötet wurde.

Rächerin Arya statt Lady Stoneheart

Aus Catelyn Stark wird schließlich „Lady Stoneheart“, die unbarmherzig über all jene richtet, die ihrer Familie geschadet haben. Ein Charakter, der es nicht in die TV-Serie geschafft hat. Fans haben trotzdem nicht aufgehört, in all den Jahren nach versteckten Hinweisen Ausschau zu halten, dass sie vielleicht ja doch zurückkehrt. Da der Rache-Plot mittlerweile größtenteils auf Arya übertragen wurde und das Ende der Serie langsam näherkommt, sollten wir unsere Hoffnung auf einen Auftritt von Lady Stoneheart endgültig zu Grabe tragen.

George R. R. Martin unzufrieden mit Veränderung

Selbst George R. R. Martin gestand, dass er sehr enttäuscht war, dass man Lady Stoneheart komplett gestrichen hatte. Obwohl er ein Veto eingelegt hatte, entschieden sich David Benioff und Dan Weiss dafür, Catelyns schaurige Verwandlung zu streichen und eine andere Richtung einzuschlagen. Vielleicht ist die Frauen-Gestalt ihre Art, die grummelnden Stoneheart-Anhänger zu besänftigen. Wir vermuten aber, dass es sich einfach um eine der zahlreichen Bewohnerinnen von Winterfell handelt, die zu einem günstigen Zeitpunkt durch das Bild lief. Was glaubt ihr?

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Hier sieht man den „Geist“ für eine Sekunde

Julia Schmid

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

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