Fear the Walking Dead

FTWD-Enthüllung könnte Auswirkungen auf “The Walking Dead” haben (SPOILER)

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Rick Grimes und seine Leute kämpfen jeden Tag um ihr Überleben in “The Walking Dead”. Aber besteht vielleicht Hoffnung auf eine Zukunft ohne Angst vor dem Biss eines Zombies? Diese Möglichkeit wirft nun ausgerechnet die Companion-Serie “Fear the Walking Dead” in den Raum.

Noch zu Beginn von “The Walking Dead” hatten die Überlebenden die Hoffnung auf ein Heilmittel, das eine Verwandlung zum Zombie stoppen könnte. In den kommenden Jahren und mit jeder verstrichenen Staffel, rückte dieser Gedanke mehr und mehr in den Hintergrund. Die Möglichkeit einer Heilung wurde durch den nackten Überlebendskampf in der postapokalyptischen Welt ersetzt. Aber was in vielen Zombie-Filmen und -Serien thematisiert wird, könnte jetzt auch seinen Weg in Robert Kirkmans Universum gefunden zu haben. In “Fear the Walking Dead” Staffel 2 durften wir einen Mann kennenlernen, der offensichtlich gegen den Biss der Untoten immun ist. Das ist alles in “FTWD” Staffel 2 Folge 9 passiert.

Überraschende Immunität

In der jüngsten Episode von “Fear the Walking Dead” Staffel 2, wurde Nick (Frank Dillane) von einer Gemeinschaft von Überlebenden aufgenommen. Diese wird von einem Arzt namens Alejandro (Paul Calderon) angeführt, der in Folge 9 “Los Muertos” eine Beißer-Verletzung auf seiner Schulter zeigt. Ein Teil seiner Schulter fehlt, das Fleisch herum zeigt die übliche Verfärbung eines Bisses. Wunden wie diese haben wir in den letzten Jahren bei “The Walking Dead” häufig gesehen. Aber sie riefen immer das gleiche Ende hervor: Tod. Doch obwohl Alejandros Verletzung ganz danach aussieht, als wäre sie schon älter, ist er am Leben und stellt damit die Gesetze von Kirkmans Zombieversum auf den Kopf.

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Gibt es Hoffnung in Tijuana?

Es ist das erste Mal, dass wir in einer der beiden TV-Serien davon hören, dass ein Mensch gebissen wurde und trotzdem überlebt hat – ohne dabei gebissene Körperteile durch Amputation zu verlieren, wie beispielsweise Hershel Greene. Sollte hinter Alejandros Geschichte keine Lüge stecken, wäre das ein interessanter Punkt, den “Fear the Walking Dead” in der 2. Staffel enthüllt hat. Alejandros Immunität könnte – mit den richtigen Wissenschaftlern – den Gedanken an ein Heilmittel ein weiteres Mal aufwärmen. Und das könnte auch Auswirkungen auf die Geschehnisse in “The Walking Dead” haben. Was wäre, wenn Rick Grimes in Staffel 7 oder 8 plötzlich erfährt, dass es in der mexikanischen Stadt Tijuana einen Mann gibt, der gegen den Zombie-Virus immun ist? Natürlich darf bei dieser Überlegung nicht vergessen werden, dass “The Walking Dead” aktuell fast zwei Jahre in der Zukunft liegt. Alejandro könnte längst tot sein. Eure Gedanken zu einem möglichen Heilmittel könnt ihr uns in den Kommentaren mitteilen.

Photo Credit: Richard Foreman Jr/AMC

Photo Credit: Richard Foreman Jr/AMC

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

10 Comments

  1. Sassa

    29. August 2016, 17:35 at 17:35

    Na toll nun gibt es einen immunen wie bei z-nation
    keine eigenen iedden mehr Kirkman?

    • Simone

      28. September 2016, 23:43 at 23:43

      Ich glaube der Biss kommt nicht von einem Zombie, sondern einem anderen Menschen. Ein Aberglaube wird hier bewusst aufrecht erhalten, damit die Kommune nicht die Hoffnung und das Vertrauen in Gott verliert.

  2. Diaina

    29. August 2016, 18:00 at 18:00

    So nach dem Motto: “Z Nation” machts vor und alle ziehen mit! 😀

    Eines unterscheidet diese Serien ganz gewaltig – und damit meine ich jetzt nicht die Story…
    Keine der Darsteller spielen die Rollen so genial und überzeugend wie die ganzen Leute von TWD!!! Auch das ganze Drumherum ist um Längen besser wie ich finde und auch weitaus spannender. *beidedaumenhoch

    Möge es ein Heilmittel auch für TWD geben, aber BITTE erst viel, viel später.^^
    Ich für meine Begriffe finde, dass gerade die ‘scheinbare Aussichtslosigkeit’ auf eine Heilung, mehr Sprengstoff für Actionreife Storys liefert als ein gerichteter Focus auf die Suche nach einem Heilmittel. Und wenn doch ein Heilmittel, dann bitte keine Verbindung zur mexikanischen Stadt Tijuana! Hier halte ich eine Anknüpfung an das ehemalige “ZfS” (Staffel 1/ Season 5 + 6) für glaubwürdiger und auch sinnvoller.
    Und ob eine Verbindung zu Tijuana und dessen Story der TWD-Serie gut tun würde, bezweifel ich mal an dieser Stelle. 😉

    Kurzum…Heilmittel in ferner Zukunft JA, aber mit eigenständiger Story!

  3. Marcel

    29. August 2016, 18:18 at 18:18

    “einige Jahre”
    Walking Dead ist Aktuell gerade mal bei der 20Monats-Marke.
    Wenn ihr schon Angaben gebt dann doch bitte genaue und vorallem richtige. Wenn wir von den Comics ausgehen habt ihr recht. Da sind wir bereits sogar schon fast ein Jahrzehnt in der Apokalypse

    • Julia Schmid

      29. August 2016, 20:54 at 20:54

      Da hatte ich wahrscheinlich wirklich die Comics im Hinterkopf und nicht die Serie – danke für den Hinweis, wird gleich ausgebessert 😉

  4. Sabrina.S

    30. August 2016, 0:55 at 0:55

    Wer sagt uns das er wirklich von einem Zombie verletzt/gebissen wurde? Wenn der Tag lang ist kann ich viel sagen xd

    • Julia Schmid

      30. August 2016, 8:45 at 8:45

      Es sieht auf jeden Fall danach aus, aber stimmt schon – man sollte ihm nicht blind glauben 😀 Es würde mich nicht wundern, wenn in einer der nächsten Folge gezeigt wird, dass es nur eine Lüge ist und man Alejandro nicht glauben kann.

  5. Mandy

    30. August 2016, 10:56 at 10:56

    Heilmittel und immun gegen Zombiebisse…???

    NEIN, das geht gar nicht! Das passt tatsächlich nur zu Z-Nation. Auf Murphy baut ja die ganze Story auf, aber das ist doch weder so bei TWD, noch bei FTWD! Die einen befinden sich voll und ganz in der Apokalypse und die anderen sollen zeigen, wie diese los ging. Und der Doc aus der 1. Staffel TWD hat doch mehr oder weniger die These des Heilmittels wiederlegt!

    Also ich für meinen Teil würde im Moment sagen: Endet TWD mit einem Heilmittel, ist das ein schlechtes Ende!
    Zumindest dann, wenn dieses Heilmittel auch bereits gebissene bzw. lebende Tote heilen soll und kann! Ich finde, man kann höchstens das Virus in einem lebenden Körper heilen, also z.B. bei Rick, Michonne, Daryl, Carol, Negan… halt die, die tatsächlich noch am leben sind und keinerlei Verletzungen von einem Zombie haben!

  6. Anette P.

    30. August 2016, 23:30 at 23:30

    erstmal abwarten, kann mir nicht vorstellen das die TWD Macher eine so erfolgreiche Serie mit einem plumpen Heilmittel beenden werden.

    was Alejandros und den Biss betrifft, brauchen wir nur geduldig auf die Auflösung warten. mir kommt er wie ein Sektenführer vor, schön der Herde einen Grund geben, ihm zu folgen…

    kann mir gut vorstellen das Nick das Geheimnis von Alejandros aufdecken wird 😉 …

  7. Markus Schulz

    1. September 2016, 11:37 at 11:37

    Ich muss gestehen im ersten Moment sah der Biss schon echt aus.Es wäre auf jeden Fall etwas komplett neues, im TWD Universum.Ich fände auch spannend wen man das ernsthaft umsetzen würde.Da könnte man eine richtig geile Story draus basteln.

    Wirklich überzeugt bin ich davon aber nicht, Denke eher das der Doctor den vermeintlichen “Biss” als Mittel zum Zweck nutzt.So kann er sich als der “Auserwählte” inzinieren.Seine Leute sind dadurch noch leichter zu manipulieren. Würde auch alles gut Titten-Kult passen. Ähnlich hat es Eugene seiner Zeit gemacht, um schützt von Abraham, zu erhalten.

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