„The Pitt“ Staffel 2
Serienschöpfer bestätigt Al-Hashimis Trauma-Hintergrund
- Foto: Warrick Page/HBO Max
- hochgeladen von Julia Schmid
Das Trauma von Al-Hashimi bleibt weiterhin ein Mysterium in „The Pitt“ Staffel 2. Woche für Woche erhalten wir kleine Hinweise, doch die wahre Geschichte bleibt unerzählt. Nun spricht Serienschöpfer R. Scott Gemmill darüber.
Die Notaufnahme in „The Pitt“ hat seit Start der 2. Staffel eine neue Leitung – mehr oder weniger. Denn da sich Oberarzt Robby (Noah Wyle) nach seiner aktuellen Schicht eine längere Auszeit gönnt, wird die neue Ärztin Dr. Baran Al-Hashimi (Sepideh Moafi) übernehmen. Neben den Spannungen, die am gemeinsamen Arbeitstag zwischen Robby und seiner Vertretung existieren, gibt es noch eine Geschichte zu Al-Hashimi, die noch nicht vollständig erzählt wurde und die Fans beschäftigt.
Das Puzzle rund um Al-Hashimi
Zu Beginn von Staffel 2 wird ein Säugling alleine aufgefunden und von dem Team untersucht und behandelt. Mitten in der Untersuchung scheint Al-Hashimi plötzlich wie erstarrt, als ob der Anblick des Babys sie getriggert hat. Doch Fans, die darauf warten, dass dieser Moment aufgeklärt wird, müssen sich geduldig zeigen. Woche für Woche liefert „The Pitt“ nur einzelne Puzzlestücke zu ihrer Geschichte, die wohl erst gegen Ende der neuen Staffel ein Bild ergeben.
Die „Tragödie“ in Al-Hashimis Leben
In der neuesten Folge 7 zieht sich Al-Hashimi in einem ungestörten Moment zurück und kontaktiert die Pittsburgh Neuroscience Group – jedoch nicht als Ärztin, sondern als Patientin. Sie bittet um einen baldigen Termin und lässt sich auf die Warteliste setzen, um schnellstmöglich ein Gespräch zu bekommen. In einer anderen Szene tauscht sie sich mit Abbott (Shawn Hatosy) über seine Zeit im Einsatz aus und erwähnt dabei, dass sie 2020 in Dasht-e-Barchi in einer Entbindungsstation gearbeitet hat. Abbott wirkt daraufhin stark betroffen und nennt alles eine „Tragödie“.
Das passierte 2020 in Dasht-e-Barchi
Im Mai stürmten Terroristen die Entbindungsstation im Westen von Kabul, wo sie gezielt Mütter im Kreißsaal töteten. Insgesamt kamen 24 Menschen ums Leben, 16 von ihnen waren Mütter. Als Reaktion auf den brutalen Anschlag zog sich „Ärzte ohne Grenzen“ einen Monat später aus dem Krankenhaus zurück. Ist Al-Hashimi in der Welt von „The Pitt“ eine Überlebende des Anschlags und hat den Schrecken miterlebt? Das würde ihr Verhalten in den letzten Episoden erklären, seit Baby Jane Doe gefunden wurde.
PTBS bestätigt
Serienschöpfer R. Scott Gemmill gibt im Interview mit „TVLine“ nähere Einblicke und bestätigt, dass Al-Hashimi eine posttraumatische Belastungsstörung hat – hält aber offen, ob diese der Grund für ihr Verhalten gegenüber dem Baby ist. „Ich glaube nicht, dass man so etwas durchleben kann, ohne ein bleibendes Trauma davonzutragen“, so Gemmill. „Aber ob das der Grund für ihre Momente ist, bleibt abzuwarten und wird sich im Laufe der Staffel zeigen.“ Für Fans von „The Pitt“ heißt das: warten, bis Al-Hashimi bereit ist, mehr von sich zu erzählen, und weiterhin Woche für Woche neue Puzzlestücke sammeln.
„The Pitt“ läuft aktuell auf HBO Max. Neue Folgen erscheinen immer freitags.
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