"A Knight of Seven Kingdoms"
George R. R. Martin verwirrt von Fäkal-Szene
- Peter Claffey als Ser Duncan in "A Knight of the Seven Kingdoms".
- Foto: HBO Max
- hochgeladen von Julia Schmid
Autor George R. R. Martin äußert sich zu der Szene im Auftakt von „A Knight of the Seven Kingdoms“, die bei den Fans für die größte Verwunderung gesorgt hat und die niemand hat kommen sehen.
Wer an die Welt von George R. R. Martin denkt und dabei Titel wie „Game of Thrones“ oder „House of the Dragon“ hört, denkt vor allem an epische Fantasygeschichten. Was viele jedoch vergessen: Ursprünglich wohnte „Game of Thrones“ deutlich mehr Humor inne, als wir ihn in den letzten Staffeln erlebt haben. Doch das scheint sich mit dem neuen Spin-off „A Knight of the Seven Kingdoms“ wieder zu ändern, denn die Serie schlägt einen spürbar lockereren Ton an. Bei den Fans kommt das gut an – auch wenn eine Szene aus Folge 1 gleichermaßen für Ekel wie für Verwunderung gesorgt hat.
Ekel-Szene wird Gesprächsthema
Zu Beginn der ersten Episode von „A Knight of the Seven Kingdoms“ sehen wir, wie sich Ser Duncan von dem verstorbenen Ritter Ser Arlan verabschiedet, dem er viele Jahre als Knappe gedient hat. Er begräbt den Ritter und nimmt dessen Schwert und Pferde an sich. Duncan ist bereit, ein neues Kapitel in seinem Leben zu beginnen. Das unterstreicht auch das bekannte „Game of Thrones“-Theme, das plötzlich im Hintergrund ertönt und bei den Fans melancholische Erinnerungen an die ursprüngliche HBO-Serie weckt. Doch dann zieht sich Ser Duncan plötzlich hinter einen Baum zurück, um sein Geschäft zu erledigen – und die Kamera fängt alles ein.
Ein Held fällt nicht vom Baum
Eine Szene, die offenbar zeigen soll, dass „A Knight of the Seven Kingdoms“ sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und wieder mehr Humor zulässt, bei den Fans jedoch für gemischte Reaktionen sorgt. Die einen sind angeekelt, die anderen amüsiert. Ira Parker, Showrunner der neuen HBO-Serie, wollte damit unterstreichen, wie sehr Duncan sich davor fürchtet, ein Held zu werden, auch wenn er diesen Schritt unbedingt gehen will. Sein Magen spielt daraufhin verrückt und es kommt zu der Szene, die derzeit für reichlich Gesprächsstoff unter den Zuschauer:innen sorgt.
George R. R. Martin war überrascht
„Wir wollen damit nur sagen, dass Dunk noch kein Held ist. Er ist nur ein nervöser Junge mit einem nervösen Magen – genau wie ich“, so Ira Parker. „Und so sehr man auch etwas Großartiges tun möchte: Sobald man es tatsächlich tun muss, wird es schwieriger. Genau darum geht es für ihn in dieser ganzen Staffel.“ Doch was hält George R. R. Martin, der Autor der Heckenritter-Novellen, von Duncans kleiner Erleichterung hinter dem Baum? Wie er im Gespräch mit „The Hollywood Reporter“ enthüllte, war diese Szene für ihn definitiv eine Überraschung. Die Begeisterung, die Showrunner Ira Parker dafür teilte, konnte er offenbar nicht ganz nachvollziehen.
„Was ist das?“
Im Interview sagte Martin: „Nicht, dass meine Figuren nicht auf die Toilette gehen, aber normalerweise schreibe ich nicht ausführlich darüber. Als ich den Rohschnitt sah, schrieb ich: ‚Was ist das? Wo kommt das her? Ich weiß nicht, ob wir das wirklich brauchen.‘ Aber [Showrunner Ira Parker] gefiel es aus irgendeinem Grund.“ Einige Zuschauer:innen von „AKOTSK“ scheinen diese Meinung zu teilen und sind der Ansicht, dass der Stilbruch den lockeren Ton des Spin-offs ankündigt – ein Ansatz, der zumindest bei vielen Fans gut ankommt.
„A Knight of the Seven Kingdoms“ läuft aktuell auf HBO Max. Neue Folgen erscheinen immer am Montag auf dem Streamingdienst.
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