"Chernobyl": Fans sind nach Episode 4 am Boden zerstört

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Die nächste Episode der neuen US-Serie "Chernobyl" enthält Szenen, die manche Zuschauer womöglich gerne überspringen möchten. Vor allem Tierfreunde werden kommende Woche vor dem Bildschirm mitleiden.

Die ersten drei Episoden von "Chernobyl" hatten bereits eine Reihe von Augenblicken, die zartbesaitete Zuschauer an ihre Grenzen gebracht haben dürfte. Eine Pause von den grausamen Bildern ist vorerst nicht in Sicht. Die 4. Episode beschäftigt sich mit den sogenannten Liquidatoren, die damals im Einsatz waren. Deren Aufgabe war es, Schutt und Graphitblöcke vom Dach von Reaktorblock 3 zu entfernen. Da die Strahlung so enorm war, durften sich die Arbeiter nicht länger als 90 Sekunden auf dem Dach aufhalten. Ursprünglich sollten Roboter (u.a. aus Deutschland) die Arbeit erledigen, doch selbst die konnten der Strahlung nicht standhalten. Die eingesetzten Arbeitskräfte erhielten daher den Beinamen "Bioroboter".

Nichts für Tierfreunde

Die Bioroboter werden schließlich auch dazu aufgefordert, alle Lebewesen innerhalb der Evakuierungszone zu töten, um zu verhindern, dass beispielsweise verstrahlte, kranke Tiere nach draußen gelangen und die restliche Bevölkerung gefährden. Als die Liquidatoren auf eine Gruppe von Welpen trifft, beginnen womöglich die härtesten Augenblicke der 4. Episode für die Zuschauer. In den sozialen Medien haben US-Zuschauer, bei denen Folge 4 bereits am Montag ausgestrahlt wurde, Tierfreunden geraten, bestimmte Szenen komplett zu überspringen. "Auf jeden Fall die beunruhigendste Episode der Serie. Nichts für schwache Nerven oder Menschen, die Hunde und Babys lieben", schreibt ein Nutzer auf Twitter. "Wenn ihr Hunde mögt, schaut nicht Episode 4 von Chernobyl", rät ein anderer User. Selbst Showrunner Craig Mazin versteht, dass die vorletzte Episode zu viel für manche Zuschauer sein könnte.

Showrunner möchte Zuschauer am liebsten schützen

Im Interview mit "Indiewire" erzählt Mazin, wie er sich fühlt, wenn er Leute beobachtet, die die Folge zum ersten Mal sieht. Er fühle sich dann meist wie ein Vater, der sein Kind vor der harten Realität beschützen will. Am liebsten möchte er sie warnen, wenn eine Szene besonders schwierig ist oder vorschlagen, dass sie diesen und jenen Part komplett überspringen, wenn es zu viel für sie wird. Dass die Leute sich aber meist gegen seine Ratschläge entscheiden und trotzdem hinschauen, auch wenn es alles andere als einfach ist, sei für Mazin "das höchste Lob von allen".

"Chernobyl" Episode 4 läuft in Deutschland am Dienstag auf Sky.

Autor:

Julia Schmid

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