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“True Detective” Staffel 2: So tödlich war das Finale! (Folge 8)

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Das Finale von „True Detective“ Staffel 2 verabschiedet sich mit einer tödlichen Episode, in der sich die Fans nicht nur von der US-Serie, sondern auch von weiteren Hauptcharakteren verabschieden müssen. So tödlich war kein anderes „True Detective“-Finale zuvor! Doch wer ist gestorben? (Vorsicht: Spoiler!)

Die 2. Staffel „True Detective“ musste sich seit ihrem Start reichlich Kritik aussetzen. Zu häufig wurde der Vergleich zur 1. Staffel mit Matthew McConaughey und Woody Harrelson gezogen. Auch nach dem Finale der aktuellen Season steht fest: Niemand kann Rust Cohle und Marty Hart das Wasser reichen. Aber zumindest in einem Punkt muss sich die neue Staffel nicht verstecken: so viele Hauptcharaktere sind bisher noch nie gestorben. Nachdem wir bereits in der 7. Episode von Officer Paul Woodrugh (Taylor Kitsch) Abschied nehmen mussten, überlebten zwei weitere Hauptcharaktere das Finale nicht.

Zwei tote Hauptcharaktere

Neben mehreren Schießereien und einem wahren Blutband – was für ein Finale – starben neben diversen Nebencharakteren aber auch zwei zentrale Figuren. Ray Velcoro (Colin Farrell) und Frank (Vince Vaughn) überlebten die finale Episode von „True Detective“ Staffel 2 nicht. Lediglich Ani (Rachel McAdams) aus dem Ermittler-Squad der aktuellen Season kam mit dem Leben davon. Mehr als das: in den letzten Minuten von Folge 8 „Omega Station“ sehen wir sie mit einem Baby. Es ist das Kind von Ani und Ray! Damit endet „True Detective“ mit reichlich Toten, aber auch einem Neuanfang. Nun da die Staffel vorbei ist, wollen wir von euch wissen: konnte euch die 2. Staffel überzeugen oder geht Season 1 definitiv als Sieger hervor?

Beitrags-Bild: Televisione Streaming @ Flickr; CC BY 2.0

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

6 Comments

  1. Adam

    10. August 2015, 18:44 at 18:44

    Mich konnten leider beide Staffeln nicht ganz überzeugen.

    Ich möchte keine Vergleiche anstellen, aber während “The Wire” für mich mit Abstand die Referenz bleibt, fand ich auch “Bosch” wesentlich raffinierter als beide TD-Staffeln.

  2. Donut

    10. August 2015, 22:59 at 22:59

    Liebe Julia Schmid…in meinen 30 Jahren habe ich mich noch nie dazu aufgerufen gefühlt irgendwelche Internetartikel zu kommentieren, aber die gleich ZWEIFACHE Erwähnung der Tatsache dass noch NIE in einem true detective finale so viele Hauptcharaktere starben ist so sinnfrei wie dumm zugleich ( eine Begründung ist hier gar nicht notwendig- Sie wissen dass das schlechter Journalismus und populistische Scheisse ist). Ich wünsche Ihnen für Ihre weitere Karriere etwas mehr Bedacht bei der Formulierung von Artikeln. Mit dieser Art reicht nichtmal für die Joy oder die Bildzeitung.

    • Julia Schmid

      11. August 2015, 9:20 at 9:20

      Guten Morgen Donut,

      Kritik nehme ich immer gerne an – man ist ja selbst nur Mensch – solange sie sachlich ist und nicht in Beleidigungen übergreift. (Was hier leider passiert ist, schade.) Rein prinzipiell stimmt es aber, wenn wir den Vergleich zur 1. Staffel ziehen und dort alleine schon beide Ermittler überleben. Schließt man die Ermittler aus, fordert das Finale der 2. Staffel trotzdem wesentlich mehr Tote, als das der 1. Staffel, was natürlich an dem vollkommen anderen Setting liegt.

      Nun denn, gucken wir beide gespannt in die Zukunft und was man sich gegebenenfalls für eine 3. Staffel einfallen lässt!

      Beste Grüße,
      Julia

  3. Ercan A.

    10. August 2015, 23:26 at 23:26

    Zunächst etwas grundlegendes: Einen Vergleich zwischen Staffel 1 und 2 zu ziehen ist ein fundamentaler Fehler. Abgesehen davon, dass die jeweiligen Staffeln unterschiedliche Plots und Charaktere bieten, ist es wichtig klar zumachen (und das sollten gerade die Kritiker verinnerlichen), dass ein neuer Plot gleichzeitig neue Charaktere liefert. Diese können (müssen keineswegs) anders sein und sollten stets unvoreingenommen vom Publikum angenommen werden. Dadurch, das Kritiker im Vorfeld und während der 2. Staffel ständig den Vergleich zogen zwischen Staffel 1 und 2, wurden Erwartungen formuliert, die unmöglich einzuhalten waren. Charaktere und Figuren sind Unikate und durchaus komplex. Je nach Story und Konzept, Schauspieler und Filmteam ist es ein Handwerk jenen Charakter zu formen und zu etablieren, der den Anforderungen gerecht wird. Wäre ein Rusty wirklich besser aufgehoben in der Welt der zweiten Staffel? Ich denke nicht! Matthew und Woody waren die Hauptfiguren der ersten Staffel und sie haben es gut gemacht! Colin und Vince genauso! Vor allem sollte man die schauspielerische Leistung von Vince Vaughn klar herausnehmen, bemerkenswert was er da abgeliefert hat! Mir tut es leid, dass die Qualität der zweiten Staffel immer nur unter dem goldenen Schatten der ersten Staffel betrachtet wurde.

    Was bleibt zum Ende zu sagen? Vielleicht ein kleiner Textauschnitt aus dem Opening Song: “The War is lost…”. Ich habe es kommen sehen, ein wirklich würdiger Ausgang dieser Serie. Der wirkliche Stich ins Herz war der Moment als die Kamera zum Handy von Colin schwank und man sehen konnte, dass der Upload der Nachricht für seinen Sohn fehlschlug. Das setze dem ganzen noch die Krone auf. Das Vince sterben würde war abzusehen. Eigentlich war genau das der springende Punkt. Irgendwie wusste man, dass es so sein würde. Doch die Sympathie zu den jeweiligen Charakteren hat uns bis zum Schluss hoffen lassen. Wie ein schlechter Moment, den man als Alptraum wahrnimmt und man hofft, gleich werde man wach, doch dann stellt sich raus, es ist real!

    In diesem Sinne, never mind!

    • Julia Schmid

      11. August 2015, 9:27 at 9:27

      Guten Morgen Ercan,

      wow, ein großartiger Kommentar! Danke für so tolle Worte zur 2. Staffel “True Detective”.

      Ich muss gestehen, dass ich leider auch zu sehr von der 1. Staffel eingenommen wurde und sie ständig im Hinterkopf hatte, wenn ich die 2. Staffel gesehen habe. Dieses jähe Vermissen von Rust und Marty hier und da oder ein “Hmm, das war in Staffel 1 besser”, das sich hier und da bemerkbar macht. Die 1. Staffel hat für mich hauptsächlich von der Komplexität von Rusts Charakter gelebt, welcher den ganzen Episoden diese dunkle Mystik verliehen hat, die man so noch nicht in einer Krimi-Serie gesehen hat. Auch das Setting war – verglichen mit den Serien, die sonst so im TV laufen – endlich mal eine willkommene Abwechslung. Die 2. Staffel war plötzlich in der Gegenwart und in einer Großstadt angesiedelt und hat für mich alleine schon deswegen vorab ein bisschen Charme verloren, weil es dieses Setting in x Serien gibt.

      Wenn man sich aber davon lösen kann und beide Serien wirklich von einander getrennt betrachtet, hat die 2. Staffel ihren ganz eigenen Charme. Hättest du denn besondere Wünsche, was du in einer möglichen 3. Staffel sehen möchtest? Wieder so ein großes Ermittler-Team oder doch eher ein Duo?

      Alles Liebe,
      Julia

  4. Urs Lebowski

    23. Oktober 2015, 15:47 at 15:47

    Ich finde ein direkter Vergleich ist so nicht möglich. Die Handlungen zielen auf unterschiedliche Geschmäcker ab! Wir haben eine Geschichte die auf menschliche und moralische Abgründe verweist und darauf aufbaut. Getragen durch hervorragend fesselnd und verstörende Erzählung und Darstellung. Die Andere Geschichte erzählt uns, großartig umgesetzt und actionlastig dargestellt, die bekannte Geschichte von Macht, Habgier und der Versuch der “rechtschaffenen Zerschlagung”!
    Bei Serien sind top! Doch außer dem Titel, haben Sie nichts gemeinsam!

    LG

    Urs

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