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„Westworld“ Folge 4: Was wir nach ‚Dissonance Theory‘ wissen

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Erst in dieser 4. Folge „Westworld“ hatten wir das Gefühl, endlich einmal Ordnung in das verstrickte Netzwerk aus Plotlines und Charakteren bringen zu können. Wer zwischen den Zeilen liest, zieht aus dieser Folge wertvolle Informationen.


Zugegeben, bislang war jede Folge „Westworld“ zwar abenteuerlich, aber bisweilen auch ein anstrengendes Vergnügen. Schauen wir einmal nicht hin, so haben wir womöglich schon wichtige Informationen verpasst und das Verständnis für die nächste Handlung ist dahin. In der 4. Folge ‚Dissonance Theory’ werden die Verbindungen zwischen den Charakteren endlich klarer, die Plotlines beginnen sich zu überschneiden und mit ein wenig Detektivarbeit lässt sich langsam aber sicher das große Ganze erkennen.

Was in der 4. Folge „Westworld“ geschah

Dolores (Evan Rachel Wood) begleitet die Gäste William und Logan, ist aber gleichzeitig immer wieder im Gespräch mit Bernard, der sie zu eigenen Gedanken abseits ihrer Programmierung ermuntert. Mehr und mehr erinnert sie sich an ihre Vergangenheit, setzt das Puzzle ihrer eigenen Geschichte immer weiter zusammen. Unterdessen kommt auch Maeve Millay (Thandie Newton), die Leiterin des Saloons in Sweetwater, ihren Schöpfern auf die Schliche. Letzterer hingegen, ihr Schöpfer Robert Ford (Anthony Hopkins), macht unverkennbar deutlich, dass er nicht nur das Leben seiner Hosts unter Kontrolle hat, sondern auch über Theresas Leben sehr genau Bescheid weiß – und dass er nicht gedenkt, sich der Leitung der kommerziellen Westworld zu unterwerfen. Dominiert hat diese Folge aber erneut der Schwarze Mann (Ed Harris) – er liefert Hinweise darauf, dass Wyatt womöglich der gemeinsame Nenner zwischen den Charakteren sein könnte.

Ist Wyatt die Verknüpfung zwischen den Hauptcharakteren?

In den letzten Folgen haben uns sowohl Teddy als auch Schöpfer Ford in dem Glauben gelassen, Wyatt sei lediglich ein Aspekt von Teddys synthetischer Vergangenheit, eine Figur in seiner individuellen Storyline, die ihm einen Lebenssinn verleiht: Teddy fühlt eine zunächst unbestimmte Schuld gegenüber den Unschuldigen, die sein ehemaliger Sergeant Wyatt in seinem Wahn erschoss – eine Schuld, die Teddy zu begleichen strebt. Diese Programmierung macht es ihm auch unmöglich, Dolores Wunsch nach einer Flucht nachzukommen. In ‚Dissonance Theory‘ wird deutlich, dass Wyatt offenbar auch für den Schwarzen Mann von Bedeutung ist: Wyatt ist der „Kopf der Schlange“ auf Armistice’ tattoowiertem Körper, den der Schwarze Mann gesucht hatte. Offenbar reicht Wyatts Geschichte tiefer als lediglich bis in Teddys künstliche Vergangenheit. Steht Wyatt letztlich nicht nur im Zusammenhang mit Teddy und dem Schwarzen Mann, sondern womöglich auch Dolores’ Geschichte? Immerhin deuten ihre Flashbacks in Folge 4 darauf hin, dass ihre Vergangenheit in der gleichen Stadt spielt, in der auch der Gefangene des Schwarzen Mannes lebte.

Ganz große Bayern-Liebe! Für das Studium der anwendungsorientierten Sprachwissenschaft von NRW nach Augsburg gezogen, möchte Jacqueline am liebsten nicht mehr weg. Als angehende Journalistin schreibt sie wann sie nur kann, liebt Serien, Kinder und Reisen und fühlt sich im Fuchsbau pudelwohl.

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