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“Haus des Geldes” Teil 4: Vier Gründe warum wir die Autoren hassen

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Letzten Freitag ging es endlich weiter mit dem langersehnten vierten Teil “Haus des Geldes”. Doch es geschah einiges, worüber wir ganz schön sauer sind. (SPOILER)
Was für eine Staffel “Haus des Geldes”! Es startete turbulent, direkt in dem Chaos, indem wir im Finale von Teil drei stehen gelassen wurde. Und es hab kaum Verschnaufpausen für uns als Zuschauer. Ein Ereignis jagte das nächste die Emotionen gingen mit uns durch. Kein Wunder, dass man für diese Achterbahnfahrt der Gefühle jemanden verantwortlich machen will. Und wer ist Schuld, dass wir so leiden mussten? Na die Autoren des vierten Teils “Haus des Geldes”. Als kriegen diese genialen Menschen nun alles ab. Denn aus diesen Gründen hassen wir sie gerade ein bisschen – während wir sie dafür lieben, dass sie “Haus des Geldes” geschrieben haben.

1. Nairobi

Die Geschichte von Nairobi (Alba Floren) war wirklich nicht fair. Zuerst müssen wir eine Ewigkeit lang bangen, ob sie das Staffelfinale von “Haus des Geldes” Teil 3 überlebt. Dann schwitzen wir mit Tokio (Ùrsula Corberó) im OP und sie wird gerettet. Uns wird erzählt, dass sie ein Kind will, eine Familie, eine Zukunft. Dann kommt der Sicherheitschef des Gobernadors, Gandía (José Manuel Poga), und bringt sie fast mit einem Kissen um. Wer da noch nicht sauer war, dass er die Lage der frisch Operierten so hinterhältig ausnutzte, ist hoffentlich spätestens wütend geworden, als er Nairobi als Geisel in der Toilette hielt. Auch, dass er sie ständig mit “Mischlingsbraut” ansprach, brachte unser Blut zum kochen. Doch als wäre das alles nicht genug, richtet dieser schreckliche Mensch die tapfere Nairobi einfach hin. Diesen Tod können wir den Autoren nicht verzeihen. Und ja, der Trauerzug machte die emotionale Situation nicht besser! Blöde Autoren! Nairobi hätte leben sollen!

2. Arturo

Arturo Román (Enrique Arce) stellte sich schon im ersten Teil von “Haus des Geldes” als hinterhältiges Schwein heraus, als er noch eine Affäre mit Stockholm (Ester Acebo) hatte. Man gönnte ihm jeden Schlag, den Denver (Jaime Lorente) ihm verpasste. Als er sich dann im dritten Teil auch noch wichtig machte, nur durch die Tatsache, dass er bei dem Überfall auf die Notenbank dabei war, war er gleich noch unsympathischer. Doch was er sich nun in Teil vier leistete, bringt unsere Ohren zum schlackern. Nicht nur, dass er ständig versucht alle Leute gegen das Team des Professors aufzuhetzen, er bringt damit andere in Gefahr. Als er das Handy von der Krankenschwester bekommt, ist es ihm selbst zu heikel, es zu behalten und er drängt den armen Jungen in seiner Nähe dazu, dass er damit die Polizei rufen solle. Doch das ist nicht mal das schlimmste. Als würden wir diesen Charakter nicht schon genug verachten, wird er in Teil vier auch noch zum (vermeintlichen) Vergewaltiger. Diese Figur ekelt uns nur noch an. Aber warum dachten die Autoren denn, dass der sexuelle Missbrauch jetzt auch noch unbedingt thematisiert werden musste? Tut nicht wirklich was zur Story, schürt nur noch mehr Hass. Das war unnötig, liebe Autoren.

3. Gandía

Der Sicherheitschef der spanischen Zentralbank, Gandía. Wie soll man diese Figur in Worte fassen? Er ist ein guter Soldat und Kämpfer, das muss man ihm lassen, doch ansonsten ist er eine verachtenswerte Figur. Klar, jedes Heldenteam braucht einen mächtigen Gegner. Doch Gandía übertreibt mit dem Böse sein. Nicht nur, dass er Nairobi foltert und hinrichtet, er entführt auch noch Tokio, erhängt fast Helsinki (Darko Peric) und wirft eine Bombe in den Aufzug mit Denver und Rio (Miguel Herrán). Und trotzdem stirbt er einfach nicht – ja klar, das Team richtet ihre Gefangenen nicht hin, sehr moralisch und so. Aber warum hätte er nicht einfach, als er sich zuletzt im Treppenhaus gewehrt hat, einfach die Treppe runterfallen können? Dieser Figur würden wir es wohl gönnen. Aber mal sehen, wofür ihn der Professor noch so dringend braucht und wie seine Geschichte ausgeht – hoffen wir mal, dass die Autoren ihm sein gerechtes Ende schreiben. So viel Hass für eine Figur hatten wir wohl noch nie während “Haus des Geldes”.

4. Das Finale

Ganz ehrlich: Was zur Hölle? Der Cliffhanger der letzten Staffel war ja schon fies, aber der von “Haus des Geldes” Teil vier, ist auf jeden Fall dreister. Was soll das? Nicht mal den kleinen Sieg, dass sie Lissabon (Itziar Ituño) befreien konnten, wird dem Team gegönnt? Nein. Natürlich taucht genau dann, als der Professor (Álvaro Morte) – außerplanmäßig ohne Marsella (Luca Peros) im Versteck, und kurz mal unaufmerksam ist, die dumme Nuss von Inspectora Sierra (Najwa Nimri) auf. Und jetzt müssen wir wieder ein Jahr warten, bis wir wissen, ob sie den Professor erschießt, oder wie er sich aus dieser Situation befreien kann. Warum tut ihr uns das an, Autoren von “Haus des Geldes”? ¿Por qué?

 

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