Game of Thrones

“Game of Thrones” Staffel 8: Jon Snow sammelt Minuspunkte bei den Zuschauern (SPOILER)

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Zahlreiche Episoden lang fehlte jede Spur von Schattenwolf Geist in der Fantasy-Serie “Game of Thrones”. Jetzt ist er zurück, wird aber nur flüchtig als Requisite behandelt. In der 4. Episode sieht es ganz danach aus, als ob wir Jons treuen Gefährten zum letzten Mal gesehen haben und die Fans sind alles andere als glücklich darüber.

Vorsicht: Spoiler bis einschließlich 8×04!

Die Schattenwölfe sind nicht nur das Wappen von Haus Stark, sondern treten in der ersten Episode von “Game of Thrones” als Rudel süßer Welpen in das Leben der Stark-Kinder. Jedem von ihnen wird ein kleiner Vierbeiner zur Seite gestellt. Selbst der vermeintliche Bastard Jon Snow (Kit Harington) darf sich über einen tierischen Gefährten freuen. Der schneeweiße Schattenwolf wird schließlich auf den Namen Geist (im Original: Ghost) getauft. In den Romanen von George R. R. Martin ist Geist ein treuer Gefährte und kehrt immer wieder an die Seite von Jon Snow zurück. Wo Jon ist, ist mit Sicherheit auch der mutige Schattenwolf nicht weit. In der TV-Serie sieht man das jedoch anders.

Geist zieht den Kürzeren

Jede neue Staffel scheint Geist mehr und mehr in den Hintergrund verdrängt zu haben. Spätestens nachdem die Drachen zu gigantischen Ungetümen wurden, machte sich Geist auf dem Bildschirm immer rarer. Das liegt vermutlich auch schlichtweg an den Kosten und dem Aufwand. Nachdem Fans Geist damals bei der Schlacht der Bastarde vermissten, enthüllten die Showrunner, dass Geist ursprünglich in der wichtigen Schlacht an der Seite von Jon kämpfen sollte, aber es sich bei dem Schattenwolf um einen “unglaublich zeitraubenden und teuren Charakter” handelt, so Regisseur Miguel Sapochnik. “Letztendlich mussten wir uns zwischen Wun-Wun [dem Riesen] und dem Schattenwolf entscheiden, also musste der Hund ins Gras beißen.”

Liebloser Abschied

Im Laufe der Jahre verwandelte sich Geist zu einer willkürlichen Hintergrund-Requisite, die man hin und wieder einblendete, um die Fans glücklich zu stimmen. Eine wirkliche Rolle hat der Schattenwolf in der TV-Serie nicht mehr, seit Jon von den Toten auferstanden ist. In der Schlacht um Winterfell kämpfte Geist mit, was spätestens in der 4. Episode der 8. Staffel “Game of Thrones” deutlich wird. Wir sehen einen verletzten, mitgenommenen Schattenwolf, dem ein halbes Ohr fehlt. Ein Anblick, bei dem Tierfreunde vermutlich das Herz schwer wird. Aber es wird in den nächsten Szenen noch schwerer: Jon schickt den Schattenwolf fort, ohne sich wirklich von ihm zu verabschieden.

Fans sind außer sich

Tormund und die restlichen Wildlinge kehren zurück in ihre Heimat. Der Nachtkönig wurde bezwungen, die Gefahr ist besiegt. Als Tormund seine Pläne offenbart, bittet Jon ihn, Geist mit sich in den Norden zu nehmen und dem Schattenwolf die Freiheit zu schenken. Der schneeweiße Wolf blickt Jon fast schon herzzerbrechend an, doch selbst in diesem Moment erbarmt sich Jon nicht dazu, das Tier zu streicheln oder sich würdig von ihm zu verabschieden. Eine Szene, die vielen Fans bitter aufstößt. “Es ist offensichtlich, dass keiner der Drehbuchautoren selbst einen Hund besitzt”, schreibt ein wütender Fan auf Reddit und hat innerhalb weniger Stunden eine große Vielzahl von Unterstützern auf seiner Seite, die seine Meinung teilen.

Das letzte Mal?

“Wie kann es sein, dass Jon nicht einmal mit Geist spricht, bevor er geht, in dem Wissen, dass er ihn nie wiedersehen wird”, schreibt Reddit-Nutzer “DoctorHolliday” nach der aktuellen Folge. “Geist ist wortwörtlich für dich in den Krieg gezogen und es sollte eine Verbindung mit den Schattenwölfen geben, aber Jon verabschiedet sich nur mit einem Nicken. Leider ein passendes Ende in Bezug darauf, wie die Show mit Geist umgegangen ist.” Ein Reddit-Thread, der mittlerweile fast 25.000 Likes erhalten hat – Tendenz steigend. Zwei Episoden bleiben uns noch von der finalen Staffel “Game of Thrones”. Ein Wiedersehen mit Geist scheint da sehr unwahrscheinlich.

Das sagen die Fans auf Twitter

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

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