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10 Tipps, um die "Walking Dead"-Pause zu überleben

"The Walking Dead" verabschiedet sich bis Oktober von den Bildschirmen. Eine lange Pause, in der die Fans auf wöchentlichen Nachschub von Beißern, Daryl Dixon & Co verzichten müssen. Wie sollen wir diese sieben Monate nur überleben? Hier sind 10 Ratschläge für alle, die bereits jetzt Entzugserscheinungen zeigen.

Die vorerst letzte Folge von "The Walking Dead" lief gestern Abend ...

... wie sollen wir nur bis Oktober durchhalten? Hier gibt es ein paar Tipps und Tricks.

1. Fanfictions lesen & Memes sammeln

Gut, eine Geschichte ersetzt eine Serie in seltenen Fällen. Aber besser als den Hiatus ohne alles durchzustehen, ist es immer noch! Wer gerne liest, wird mit Fanfictions bis Oktober gut versorgt sein. Alleine auf der Seite "ArchiveOfOurOwn" befinden sich 5.555 Geschichten - Tendenz steigend! Dort behandeln Fans nicht nur "Was wäre wenn"-Situationen und rollen Aspekte der Geschichte neu auf. Auch Shipping-Fans kommen auf ihre Kosten und können so ganze Fan-Romane um Konstellationen wie Daryl x Beth lesen. Wer lieber lacht und Bilder durchklickt, sollte sich Seiten wie Imgur vorknöpfen. Dort tummeln sich zahlreiche lustige Fotos und Memes zur Serie.

2. Mit Freunden einen "Walking Dead"-Tag in der Woche festlegen

Damit nicht die Gefahr besteht, dass "The Walking Dead" komplett aus dem Alltag verschwindet, sollte man mit Freunden (und TWD-Anhängern) einen ganz speziellen Tag raussuchen. (In dem Fall bietet sich der Montag an, an dem sonst die neuen Folgen ausgestrahlt wurden. Die Lücke muss ja irgendwie gefüllt werden.) Dann kann man sich beispielsweise abends treffen, die "Walking Dead"-DVDs einwerfen und die besten Folgen noch einmal gucken. Oder man arbeitet diese Liste hier gemeinsam durch und holt damit zu einem fixen Termin ein bisschen Zombie-Atmosphäre zurück ins Wohnzimmer. Sollte dann der Magen knurren, auf den Verzehr des Kumpels verzichten und lieber ein paar Rezepte von "Foodnetwork" nachkochen und -backen. Wer wollte sich nicht schon immer Zombie-Ohren-Kekse um den Hals hängen und in Daryl Dixons Fußstapfen treten?

3. Zeit nutzen, um sein "Walking Dead"-Wissen zu polieren

Seien wir mal ehrlich: Wahrscheinlich kennen gerade einmal die Hälfte aller "Walking Dead"-Zuschauer die Comics. Die erfolgreiche US-Serie basiert auf den gezeichneten Geschichten von Robert Kirkman. Natürlich wurden im Laufe der Zeit einige Dinge geändert, doch die grobe Geschichte stimmt. Jetzt habt ihr genügend Zeit, um die Comics nachzuholen und zu erfahren, wie es in Alexandria weitergeht und was uns noch bevorsteht. Dadurch lernt ihr dann auch - vor Start von Staffel 6 - den Bösewicht Negan kennen, der unserer Gruppe in den neuen Episoden das Leben zur Hölle machen wird. Mittlerweile existieren über 130 Einzelausgaben. Ihr seid also gut beschäftigt und könnt sowohl Story, wie auch Charaktere ganz neu kennenlernen.

4. ALLE Fanvideos auf Youtube angucken

Watch ALL the videos! Und das meinen wir auch so. Youtube ist voll von emotionalen, lustigen und epischen Fan-Videos. Von Parodien bis hin zu eigens gebastelten Musikvideos. 

5. Zurück zum Start von "The Walking Dead"

Der wohl einfachste Trick, um keinen "The Walking Dead"-Entzug zu erleben: die Serie nochmal von vorne starten. Einfach bei Season 1 Episode 1 auf "Play" drücken und noch einmal all die spannenden Momente und Dramen durchleben. Von Ricks ersten Schritten in einer veränderten, kaputten Welt über die erste Konfrontation mit Beißern bis hin zum Treffen mit dem Governor. Ein Rewatch öffnet euch die Augen für kleine Details. Immerhin soll es Fans geben, die Zombies aus vorherigen Staffeln in der aktuellen Season wiedererkannt haben. Na dann, viel Spaß beim Auswendiglernen der Beißer!

6. Andere Zombie-Serien anfangen

Es ist nicht so, dass "The Walking Dead" die einzige Zombie-Show ist, die die große weite Serienlandschaft parat hat. Wer dieses Genre nur ungern verlassen möchte, kann daher auf ein paar weitere Shows mit Untoten ausweichen. Mögliche Alternativen zu der AMC-Produktion, wären unter anderem "iZombie" (2015). Letzteres ist natürlich mit reichlich Humor versehen, aber sie gehört wohl zu den jüngsten Zombie-Serien, die aktuell im TV laufen (Start: 17. März 2015). Seit März 2013 strahlt BBC die Serie "In the Flesh" aus, in der aggressive Zombies mittels Medikament wieder Herr ihrer Sinne sind und so zu ihren Familien zurückkehren können. Als Minderheit ausgeschlossen, finden nicht viele einen Weg zurück in die Gesellschaft.

7. In die Welt der Spekulationen und Theorien eintauchen

Aufmerksame Fans von "The Walking Dead" sezieren Stück für Stück der ausgestrahlten Episoden. Sie sammeln News und Bilder von den Dreharbeiten und diskutieren auf Seiten wie Tumblr, Youtube oder in speziellen Foren darüber. Dadurch entsteht ein interessantes Netz aus Theorien über den weiteren Verlauf der Geschichte. Kleine Goodies aus vergangenen Folgen werden ebenfalls aufgedeckt und öffnen euch für die Zukunft die Augen. Oder wusstet ihr, dass die Uhr in Beths Zimmer in Staffel 5 verraten hat, dass sie im Midseason Finale sterben wird? Zum Start ist wohl auch hier Youtube euer Freund, wo Fans auf der ganzen Welt ihre Theorien über bestimmte Themen des "Walking Dead"-Universums zur Diskussion freigeben. 

8. Tumblr durchstöbern

Viele Serien-Liebhaber landen früher oder später auf Tumblr. Innerhalb weniger Minuten kann man sich einen eigenen Blog einrichten und ganz ganz tief in das große Fandom eintauchen. Auf Tumblr erwarten euch Fanart, Headcanons, Playlisten, Wissenswertes und und und. Kurz und knapp: Dort tummeln sich alle Fans, die nicht genug von der Serie bekommen können und alles zusammenbringen, was sie finden oder selbst machen können. Wenn die Entzugserscheinungen einsetzen sollten, seid ihr dort gut aufgehoben. Denn: ihr seid nicht alleine. Weltweit gibt es Millionen von "Walking Dead"-Fans, die auf dem Trockenen sitzen und sich gegenseitig Trost spenden und gemeinsam fangirlen.

9. Dem Sommer entgegenfiebern

Im Oktober geht "The Walking Dead" Staffel 6 los. Bereits Monate vorher überrascht uns AMC mit einer anderen Zombie-Serie. Im Sommer soll die Companion-Serie "Fear the Walking Dead" ausgestrahlt werden, die Atlanta zum Ausbruch des Zombie-Virus zeigt. Da die gleichen Macher hinter der Serie stehen, ist die Qualität schon einmal gesichert. Am Sonntag, den 29. März 2015, wurde nach dem Finale ein erster kleiner Teaser für "Fear the Walking Dead" veröffentlicht. Der verrät herzlich wenig, macht aber definitiv Lust darauf, die "TWD"-Storyline aus einer anderen Perspektive zu erleben.

10. Die "Walking Dead"-Spiele durchspielen

Zocker kommen bei den "Walking Dead"-Spielen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Das Game, das von Telltale umgesetzt wurde, orientiert sich an den Comics von Robert Kirkman und hat extra für die Spiele neue Charaktere erschaffen. Bisher gibt es zwei Staffeln an Spielen, die aus jeweils fünf Episoden bestehen und nach und nach veröffentlicht wurden. Wer ein richtiges Action-Spiel erwartet, wird aber womöglich enttäuscht werden. Im Fokus stehen die Geschichte und einzelnen Charaktere.

Autor:

Julia Schmid

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