"Vikings": Darum verlor Ragnar seinen Glauben an die Götter

Courtesy of Bernard Walsh/HISTORY
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Der Glaube an die Götter bestimmt das Leben der Wikinger in der Serie "Vikings". Ausgerechnet der legendäre Ragnar Lothbrok bricht im Verlauf der Serie mit den Göttern, die ihm immer wohlwollend zur Seite standen. In einem Interview erklärt Michael Hirst die Hintergründe für Ragnars Veränderung.

Religion spielte im Leben der Wikinger eine wichtige Rolle. Das zeigt sich auch in der History-Serie "Vikings", in der die Götter allgegenwärtig sind und die Männer und Frauen hoffen, nach ihrem Tod in Walhalla mit den Göttern zu speisen. Ausgerechnet Ragnar Lothbrok (Travis Fimmel) verliert im Verlauf der Serie seinen Glauben - nicht nur an die heidnischen Götter, sondern an alle Götter, die in all den Religionen existieren mögen. Ausgerechnet der Anführer der Wikinger, der legendäre Krieger, wird in "Vikings" zum ersten Atheisten seiner Leute. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Michael Hirst, Schöpfer der Serie, erklärt die Gründe für Ragnars Umdenken.

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Es gibt keine Götter

In einem Interview mit "Screener TV" erklärt er, dass ein ganz bestimmter Tod ein Umdenken in Ragnar bewirkt hat. "Nun, einer der Gründe, wieso er seinen absoluten Glauben in seine Götter verloren hat, war Athelstan. Er konnte sehen, dass Athelstan ein zutiefst spiritueller Mann war, der in absolut verschiedene Götter glaubte. Wie kann das passieren, wenn deine Götter die einzigen Götter sind? Wie kommt es, dass ein zutiefst spiritueller Mann, den du bewunderst, in etwas anderes glauben kann? Da gibt es einen Widerspruch." Ragnar wäre daraufhin zu der Erkenntnis gekommen, dass es keine Götter gibt, sondern nur spirituelle Menschen.

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Ankunft in Walhalla

In der 15. Episode von "Vikings" Staffel 4 stirbt Ragnar in der Schlangengrube von König Aelle. In seinen finalen Minuten gibt Ragnar eine Rede, in denen er auch die Götter erwähnt. Das heißt aber nicht, dass er im Angesicht des Todes plötzlich wieder seinen Glauben gefunden hat. Er sagt all das nur "im Namen seiner Söhne und für seine Söhne und die Menschen, die immer noch glauben, dass ein Wikinger nur nach Walhalla kommt, wenn er tapfer stirbt." Ragnar habe zwar seinen Glauben verloren und sich damit abgefunden, dass nach dem Tod kein strahlendes Jenseits auf ihn wartet. Doch für sein Volk und seine Familie ist er in Walhalla, wo es irgendwann ein Wiedersehen geben wird. "Ob er es will oder nicht, Ragnar ist nach Walhalla gelangt. Irgendwie mag ich das. Wenn er nach Walhalla kommt, wird er sagen: 'Aber ich glaube nicht an euch.'"

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Video: Ragnars letzte Rede

https://www.youtube.com/watch?v=5J-wVhsDkwc

Autor:

Julia Schmid

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