"The Handmaid's Tale" Staffel 2: Die Ökonofrauen erhalten wichtige Rolle in neuen Folgen

Photo Credit: Take Five/Hulu

In der 2. Staffel "The Handmaid's Tale" tauchen die Zuschauer noch tiefer in die dystopische Welt von Margaret Atwood ein. In den neuen Folgen werden wir mehr über die sogenannten Ökonofrauen von Gilead erfahren.

Die Frauen von Gilead haben keinerlei Rechte und stehen ihren/den Männern des neu gegründeten Staates zur Seite. Das wissen bereits seit der 1. Staffel "The Handmaid's Tale", in der wir nicht nur die Handmaids kennengelernt haben, sondern auch die Marthas und Ehefrauen der hochrangigen Männer. Wen wir bisher lediglich in Komparsen-Rollen gesehen haben, sind die sogenannten Ökonofrauen (im Original: "Econowives"), die laut Kostüm-Designerin Gold Derby in den neuen Folgen "sehr wichtig" sein werden. Inwiefern, erfahren wir leider erst im April 2018, wenn die neuen Episoden auf Hulu starten. (In Deutschland steht die 1. Staffel "The Handmaid's Tale seit Ende letzten Jahres auf EntertainTV zur Verfügung.)

Drei Rollen für eine Frau

In der Serie selbst haben die Ökonofrauen bisher keine allzu große Rolle im Leben von Offred (Elisabeth Moss) gespielt, daher haben wir wenig über sie erfahren. Bei den Ökonofrauen handelt es sich um meist fruchtbare Frauen, die noch immer mit den Männern verheiratet sind, an deren Seite sie bereits vor der Entstehung von Gilead verheiratet waren. Der große Unterschied: Diese Männer sind im Rang sehr niedrig eingestuft, nicht zu vergleichen mit Fred. Man könnte daher sagen, dass Ökonofrauen auch normale Zivilistinnen in Gilead sind. Die Ökonofrauen übernehmen daher alle Aufgaben, die in hochrangigen Haushalten aufgeteilt werden. Sie müssen in "The Handmaid's Tale" die Rolle der Martha, Ehefrau und Handmaid erfüllen und sind die meiste Zeit damit beschäftigt, den Haushalt zu führen.

Deswegen wurde June eine Handmaid

Viele werden sich jetzt fragen: Wieso wurde Offred/June keine Ökonofrau, da sie vor der Gründung von Gilead auch bereits verheiratet war? Das Problem ist, dass nur die Ehen zählen, die in den Augen der Söhne Jakobs als akzeptabel gelten. Bei June und Luke könnte es zwei Gründe geben, dass die Ehe nicht akzeptiert wird: Es ist bereits Lukes zweite Ehe und da die Söhne Jakobs keine Scheidung akzeptieren, begehen die beiden somit Ehebruch. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Ehe alleine schon deswegen nicht zählt, weil das Ehepaar gemischtrassig ist. Ähnlich ist es auch bei Ofglen der Fall: Ihre Ehe mit einer Frau wird nicht akzeptiert, weil sie homosexuell ist und somit eine "Geschlechtsverräterin" in den Augen von Gilead ist. Weil sie fruchtbar ist, wird sie daher zur Handmaid gemacht.

Nicht nur die Ökonofrauen rücken in den Fokus

Nachdem der Fokus der 1. Staffel "The Handmaid's Tale" vor allem auf die Ehefrauen, die Marthas und die Handmaids lag, erfahren wir in Staffel 2 mehr über die Struktur von Gilead. Besser gesagt: die Positionen, die eine Frau einnehmen kann. Nicht nur die Ökonofrauen werden in den neuen Folgen eine wichtige Rolle spielen, sondern auch die sogenannten Unfrauen (im Original: "Unwomen"), die auf der niedrigsten Stufe des Systems stehen und denen nicht erlaubt ist, in Gilead unter den anständigen Leuten zu leben. Sie landen in den Kolonien, wohin - laut dem Trailer - offensichtlich auch die Magd Janine verbannt wird.

"The Handmaid's Tale" Staffel 1 können deutsche Fans auf EntertainTV sehen. Die 2. Staffel startet im April 2018 auf Hulu. Ein deutscher Starttermin steht aktuell noch nicht fest.

Autor:

Julia Schmid

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