„Widow's Bay“
Muss ER sterben, um den Fluch zu brechen?
- Muss Tom Loftis ein großes Opfer bringen, um die Insel in "Widow's Bay" zu befreien?
- Foto: Apple TV+
- hochgeladen von Julia Schmid
Das Finale von „Widow’s Bay“ rückt näher und Fans zerbrechen sich den Kopf darüber, ob und wie der Fluch in Staffel 1 tatsächlich behoben werden kann. Eine Theorie ist dabei besonders beliebt.
Horrorfans kommen bei der Apple-Serie „Widow’s Bay“ voll auf ihre Kosten, Serienliebhaber:innen sind begeistert und auch Kultregisseur Guillermo del Toro zeigte sich schwärmerisch und nannte sie „die beste Streaming-Serie seit Langem“ auf X (vormals Twitter). Nun steuert die Horrorserie auf ihr großes Finale zu und es ist ungewiss, ob es eine 2. Staffel geben wird oder die Geschichte um eine verfluchte Insel damit enden wird. Denn eines hat sich in den letzten Folgen gezeigt: Der Fluch lässt sich nicht so leicht aufheben, wie von Tom (Matthew Rhys) vermutet.
Richards Irrglauben
In den letzten Episoden sind wir tiefer in die Geschichte von „Widow’s Bay“ eingetaucht und haben von Richard Warren – dem ersten Bürgermeister der fiktiven Stadt – persönlich erfahren, dass der Fluch so lange auf der Insel bleibt, wie Warrens Blutlinie existiert. Da er davon überzeugt ist, dass seine Kinder damals alle ums Leben gekommen sind, sollte der Fluch mit seinem Tod gebrochen werden. Doch die jüngste Folge zeigte, dass dem nicht so ist, was bedeutet, dass zumindest ein Kind überlebt haben und Nachkommen auf der Insel haben muss.
Ist Evan wichtig für den Fluch?
Auf Reddit tummeln sich daher seit mehreren Tagen diverse Theorien, wer der Nachkomme von Richard Warren ist und sterben muss, um die gesamte Insel zu befreien. Viele Fans setzen dabei auf Evan Loftis (Kingston Rumi Southwick), den Sohn von Bürgermeister Tom Loftis (Matthew Rhys). Sie vermuten, dass dessen Mutter eine Nachkommin war und den Fluch auf Evan übertragen hat. Andere munkeln, ob Evans Mutter von einem anderen Mann schwanger war, bei dem es sich um einen Nachkommen von Richard Warren handeln könnte.
Ein Opfer für die Insel
Die Theorie um Evan als letzten Nachkommen von Richard Warren ist in Online-Foren besonders beliebt, denn das würde ein tragisches Finale implizieren: Um die Insel und die Bewohner:innen von dem Fluch zu befreien, müsste Tom seinen eigenen Sohn töten und opfern. Viele Fans zweifeln daran, dass Tom dazu fähig ist, und spekulieren weiter. Sie könnten sich gut vorstellen, dass Tom in einem solchen Fall einen Deal mit der übernatürlichen Macht auf der Insel eingeht, um den Platz mit Evan zu wechseln, damit dieser fortan die Insel frei verlassen kann. Dadurch würde der Fluch an Tom gebunden werden und wir hätten im Idealfall Stoff für weitere Staffeln von „Widow’s Bay“.
Das spricht gegen die Theorie
Es gibt aber auch kritische Stimmen zur Theorie um Evan als letzten Nachkommen. Etliche Fans haben darauf hingewiesen, dass die Chance sehr hoch ist, dass es sehr viel mehr Nachkommen von Richard Warren gibt und sich das Problem mit dem Fluch nicht so leicht lösen lässt. Denn wir wissen, dass die Menschen, die auf der Insel geboren wurden, diese nicht verlassen können. Das bedeutet, dass die Leute vor Ort über Generationen hinweg überwiegend Beziehungen mit anderen Inselbewohner:innen eingegangen sind. Warrens Blutlinie könnte sich dadurch durch alle Familien verbreitet haben und würde die Theorie widerlegen, laut der es nur noch einen konkreten Erben gibt.
Die Auflösung erfolgt spätestens am 17. Juni 2026, wenn das Finale von „Widow’s Bay“ Staffel 1 auf Apple TV+ ausgestrahlt wird. Bis dahin wissen wir hoffentlich auch, was die Zukunft der beliebten Horrorserie mit sich bringt.
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