"Game of Thrones"
Iwan Rheons schlimmster Tag seiner Karriere

Photo Credit: Macall B. Polay/HBO

Furchtbarer Tag am Set der erfolgreichen Serie "Game of Thrones": Das wollte Iwan Rheon (Ramsay Bolton) nicht tun! 

Wer die "Games of Thrones"-Serie kennt, weiß: Furchtbare, brutale Szenen gehören zur Tagesordnung. Ob Enthauptungen, Folter oder Mord ... fast jeder Darsteller war bereits in irgendeiner Form an derartigen Szenen beteiligt. Auch Ramsay Bolton hatte während seiner kurzen Karriere als Schurke einige Menschen auf dem Gewissen. Eine Szene hat Schauspieler Iwan Rheon besonders mitgenommen. In der Folge „Unbowed, Unbent, Unbroken“ (Staffel 6) vergewaltigt Ramsay seine Ehefrau Sansa Stark (Sophie Turner) in ihrer gemeinsamen Hochzeitsnacht. Außerdem zwang er Theon Graufreud dazu, zuzuschauen. „Niemand wollte diese Szene drehen, aber wenn eine Geschichte dahinter steht, musst du sie wahrheitsgemäß erzählen“, erklärte der Schauspieler laut "DailyMail". Für ihn war es der schlimmste Tag seiner Karriere. Die anderen brutalen Szenen empfand er als weitaus weniger schlimm, denn "Wenn man jemandem den Finger abhackt, sieht man ihn nicht wirklich, und wenn man es wie bei einer Nahaufnahme macht, ist er ein Stück Plastik. Wir schauspielern nur, es ist nicht real". Die Vergewaltigung hingegen war viel realistischer - für den Schauspieler ein traumatisches Erlebnis. "Sie haben es nicht sensationell gemacht oder so. Es war sehr, sehr hart zuzuschauen. Es ist eine schreckliche Sache, die leider passiert, aber das sollte nicht so sein.". Sophie Turner setzt sich seitdem für "Veränderung" ein und arbeitet mit der Organisation "Women für Women International" zusammen, die sich für Frauen in Konfliktländern einsetzt.

Auch andere Schauspieler mussten diese Erfahrungen teilen

Durch die Rolle der Daenerys wurde Emilia Clarke vor fast zehn Jahren weltberühmt - doch auch sie hatte keine einfachen Dreharbeiten. Ganz zu Beginn der ersten Staffel "Game of Thrones" wird die junge Daenerys mit Khal Drogo verheiratet. Am Ende der Zeremonie folgte dann die Hochzeitsnacht. Obwohl Daenerys verängstigt ist und weint, fängt Drogo an, sie auszuziehen. Danach zwingt er sie zum Sex - einvernehmlich ist da nichts.  "Sie wurde an einen Mann verkauft, der sie vergewaltigt", so beschreibt Nikolaj Coster-Waldau alias Jaime Lennister die Handlung. Auch George R.R. Martin, der Autor der Buchreihe "Das Lied von Eis und Feuer" hat an dieser Szene bereits Kritik geübt, denn laut ihm haben die Showrunner nichts mit ihm abgesprochen. "Hier ist ein Mädchen, das absolut Angst vor diesem barbarischen Kriegsherrn hat, mit dem sie verheiratet ist. Es ist das Letzte auf der Welt, was sie will, aber irgendwie scheint sie am Ende dieser Hochzeitsnacht eine völlig freudige sexuelle Beziehung zu ihm zu haben. Das hat bei uns nicht ganz funktioniert", halten die Showrunner dagegen. Eine gute Erklärung? Hier spalten sich wohl die Meinungen!

Alle Staffeln "Game of Thrones" gibt es auf Sky.

Autor:

Serienfuchs Gastautor

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