"Heated Rivalry"
Hudson Williams berichtet von Profi-Sportler mit gleichem Schicksal
- Hudson Williams (Shane Hollander) und Connor Storrie (Ilya Rozanov) in "Heated Rivalry"
- Foto: HBO Max & Crave
- hochgeladen von Julia Schmid
Während „Heated Rivalry“ primär eine Liebesgeschichte zwischen zwei Hockeyspielern abbildet, kritisiert es auch offensichtliche toxische Maskulinität, vor allem im Profisport. Dabei ist die Hoffnung groß, etwas daran zu ändern.
Momentan sehen wir die zwei „Heated Rivalry“-Stars Connor Storrie und Hudson Williams ihre Wege durch Hollywood machen und zum Glück der meisten Fans sehen wir dadurch auch einige interessante Interviews. Dabei sehen wir oft Fragen darüber, wie die beiden mit ihrem neu gewonnenen Ruhm klarkommen und ob er schon bei ihnen so richtig angekommen ist. Aber auch kommt auf die Frage, welche Auswirkungen die Show für Zuschauer:innen hat, unter anderem auch in der Welt des Profisports.
Die Nachricht hinter „Heated Rivalry“
Obwohl die Erfolgsserie „Heated Rivalry“ vor allem eins bringt, und zwar Freude und Liebe, hat diese auch einen sehr tiefen, ehrlichen Kern, der viele Zuschauer:innen berührt. Denn es erzählt nicht nur eine Geschichte von zwei Männern, die sich ineinander verlieben, sondern auch von Hockeyspielern, die aufgrund ihres Sportes, ihrer Herkunft und ihrer eigenen internen Probleme nicht offen ihre Sexualität und Liebe ausleben können. Es vermittelt die Realität, dass sich noch immer zu viele Menschen nicht sicher genug fühlen, um sie selbst zu sein, sei es in Bezug auf ihre Sexualität oder ihre Liebe zu einer anderen Person.
Die Reaktion von Profi-Sportlern
In seinem Interview mit Andy Cohen spricht „Heated Rivalry“-Star Hudson Williams darüber, wie die Reaktion aus dem Bereich Profisport bisher aussah. Dabei geht er darauf ein, dass sich nicht nur bei ihm, sondern auch bei Buchautorin Rachel Reid Profisportler gemeldet haben, teilweise auf anonymem Weg, die selbst noch immer ungeoutet in ihrem Sport existieren. Bereits während die Show lief, haben sich schon einige Ex-Profisportler zu dieser Thematik geäußert. Dass nun auch aktive Sportler mit der Serie und deren Schauspielern interagieren, zeigt, was für eine wichtige Nachricht diese mit sich bringt. Denn obwohl der Fokus primär auf der Freude der Show liegt, bildet es doch ein sehr reales Problem ab.
Die erhoffte Nachricht an die Zuschauer:innen
Neben dem offensichtlichen Thema von Queerness im Profisport gibt es aber auch andere Nachrichten, die „Heated Rivalry“ vermitteln kann. Bei einem Gespräch über die Coming-out-Szene von Shane erzählt Hudson Williams gegenüber Andy Cohen, dass er hofft, dass die Serie Leuten hilft, zu realisieren, dass es nicht Fantasie sein muss. Er betont, dass jeder es verdient, Menschen um sich zu haben, die einen unterstützen, egal was kommt. Dabei geht er aber auch darauf ein, dass er natürlich realisiert, dass nicht jeder unterstützende Eltern hat und es umso wichtiger ist, eine eigene Familie zu erschaffen, die einem die Unterstützung gibt, die man verdient.
Wann kommt die Serie nach Deutschland?
Zur Enttäuschung der meisten deutschen „Heated Rivalry“-Fans gibt es keinen Streaming-Dienst, der aktuell die neue Erfolgsserie zeigt. Da in den USA sowie auch in Ländern wie Australien die Serie bereits auf HBO gezeigt wird, hatten viele die Hoffnung, dass mit dem Start von HBO in Deutschland am 13. Januar auch „Heated Rivalry“ kommt, jedoch ist das nicht der Fall. Es wird daran gearbeitet, diese auch dort auszustrahlen, aber es ist noch ungewiss, wann dies geschehen wird.
Autor:Michelle Pfifferling |
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