Lehrkräfte und Familie Malfoy
„Harry Potter“-Serie gibt neue Einblicke
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HBO Max will der magischen Welt in der neuen „Harry Potter“-Serie mehr Tiefe verleihen. Draco-Darsteller Lox Pratt verrät, worauf sich Fans freuen dürfen.
Die Wizarding World soll voraussichtlich noch in diesem Jahr in neuem Gewand die Fernsehbildschirme erobern. Nach der erfolgreichen Filmreihe kommt nun die „Harry Potter“-Serie und die soll alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen. Warner Bros. Discovery und HBO Max arbeiten an einer Neuauflage, die sich eng an die Romane hält und gleichzeitig mehr Einblick in die magische Welt geben soll. JB Perrette, Präsident von Warner Bros. Discovery, bezeichnet die Serie schon jetzt als das „Streaming-Ereignis des Jahrzehnts“ (via „Variety“).
Der ganz normale Alltag
Perrette betont, dass die Serie die Möglichkeit bietet, stärker in die Tiefe zu gehen und Geschichten zu erzählen, die es aufgrund der begrenzten Laufzeit nicht in die Filme geschafft haben oder dort nur oberflächlich angerissen wurden. Das deckt sich mit der Aussage von Schauspieler Lox Pratt, der in der „Harry Potter“-Serie Harrys Widersacher Draco Malfoy verkörpern wird. Im Interview mit dem „1883 Magazine“ bestätigt er, dass die Zuschauer:innen Einblicke in das ganz normale Leben von Lehrer:innen und anderen Figuren erhalten werden. Das fehlte sowohl in den Filmen als auch in den Büchern oder wurde nur am Rande behandelt.
Es geht nicht nur um Harry
„Ich denke, mit dieser Adaption bekommt man viel mehr zu sehen als in den Büchern. Die Bücher sind sehr stark auf Harry fokussiert, was großartig ist, und so wurden auch die Filme umgesetzt“, erklärt Pratt im Interview. „Man sieht alle Lehrer in ihren kleinen Zimmern. Man sieht Draco zu Hause. Ich will nicht zu viel verraten, aber es gibt einige brillante Szenen in seinem Zuhause, die einen tieferen Einblick in seine Persönlichkeit geben.“
Wieso Fans sich trotzdem abwenden
Die neue „Harry Potter“-Serie wird das Spotlight demnach nicht ausschließlich auf den Jungen richten, der überlebte, sondern auch Raum schaffen, um das Leben und den Alltag wichtiger Nebencharaktere ausführlicher zu zeigen. Das könnte notwendig sein, um vor allem langjährige Potter-Fans zu überzeugen, die sich noch gut an die Filmreihe erinnern, die 2011 endete. Viele Fans der ersten Stunde haben sich zuletzt von der Wizarding World distanziert – nicht aus mangelnder Liebe zum Franchise, sondern aufgrund der Autorin J.K. Rowling, die in den vergangenen Jahren mit transfeindlichen Aussagen für Aufsehen sorgte.
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