"Grey's Anatomy" Staffel 14: [Spoiler] stirbt den Serientod

Courtesy of ABC

Wer hätte das gedacht: In der letzten Folge "Grey's Anatomy" mussten wir uns wieder einmal von einem Arzt verabschieden. Während wir anderen Charakteren allerdings monatelang nachgeweint haben, ist das dieses Mal wohl nicht der Fall.

Mit dieser Wendung hätten wir bei "Grey's Anatomy" Staffel 14 wirklich nicht gerechnet: Wieder einmal ist ein Charakter einen dramatischen Serientod gestorben - allerdings weinen wir ihm dieses Mal keine Träne nach. Aber von vorne: Wie ihr euch sicher noch erinnern könnt, ist Jo in der Midseason-Premiere letzte Woche auf ihren gewalttätigen Mann Paul Stadler getroffen. Er hat sie jahrelang misshandelt, bis sie vor ihm geflohen ist. Unter neuem Namen hat sie sich in Seattle ein neues Leben aufgebaut. Doch dann hat der Mann, mit dem sie auf dem Papier noch verheiratet ist, sie aufgespürt! Er hat inzwischen eine neue Freundin, Jenny, die er genauso schlecht behandelt wie ihre Vorgängerin.

Das Karma schlägt zurück

In der letzten Folge wurde Paul Stadler bei "Grey's Anatomy" nun als Patient ins Grey Sloan Memorial eingeliefert, nachdem er angefahren wurde. Zunächst sah es so aus, als hätten Jo und Alex bei diesem Unfall ihre Hände im Spiel. Das vermutet auch Jenny - und bedankt sich überschwänglich bei Jo. Die beiden Frauen verbünden sich gegen Paul und konfrontieren ihn in seinem Krankenbett. Sie erklären ihm, dass sie nie wieder mit ihm sprechen werden - außer im Zeugenstand vor Gericht. Daraufhin geht Stadler wieder einmal in die Luft, und das wird ihm zum Verhängnis. Er verfängt sich in den Kabeln, an die er angeschlossen ist, stößt sich den Kopf und wird anschließend für hirntot erklärt.

Wiedersehen mit einem alten Bekannten

Und wer darf nun über sein Leben entscheiden? Richtig, Jo, denn sie ist ja noch mit Paul Stadler verheiratet. Sie verfügt, dass die Maschinen abgestellt werden. Wow, irgendwie haben wir ja nicht damit gerechnet, dass Paul schon so bald wieder aus der Serie verschwindet. Nichtsdestotrotz kann Jo ihr Leben nun endlich frei und ohne Angst weiterleben. Übrigens war Stadler nicht der einzige dramatische Todesfall in der letzten Folge "Grey's Anatomy". Nach Jo traf nämlich auch April auf einen Ex - Matthew. Erinnert ihr euch noch? April ließ den Rettungssanitäter damals vor dem Traualtar stehen und brannte stattdessen mit Jackson durch. Doch nun kehrt Matthew ans Grey Sloan Memorial zurück - allerdings privat.

Zwei weitere Todesfälle

Im Schlepptau hat Matthew seine Frau, die gerade ein Kind bekommt. April bringt das Baby auf die Welt, ohne zu wissen, wer die Frau ist. Auf einmal sinkt ihr Blutdruck ab und sie wird notoperiert - doch sie stirbt. Und als wäre das noch nicht genug Drama bei "Grey's Anatomy", mussten die Zuschauer noch einen weiteren Tod in dieser Folge verkraften. Ein zwölfjähriger afroamerikanischer Junge wird mit einer Schusswunde ins Grey Sloan Memorial eingeliefert. Er wurde von einem Polizisten angeschossen, als er versuchte, in das Haus seiner Eltern einzusteigen, weil er den Schlüssel vergessen hatte. Erst sieht es so aus, als würde er sich wieder erholen, doch am Ende kann er trotz aller Maßnahmen nicht mehr gerettet werden. Jackson rastet daraufhin aus und greift die Polizisten an. Eine klare Anspielung auf die Polizeigewalt in den USA, vor allem gegenüber Afroamerikanern.

Die Wahrheit über den Unfall

All diese Erlebnisse führen dazu, dass April am Ende der Folge ihren Glauben an Gott in Frage stellt. Nicht nur, dass sie drei Patienten verloren hat. Auch der Mann, der in die Notaufnahme eingeliefert wurde, weil er sich die Hand abhacken wollte, lässt ihr keine Ruhe. Zu dieser Wahnsinnstat hat ihn der Glaube, dass Masturbation eine Sünde sei, getrieben. Am Ende tröstet sich April mit einem Kerl aus einer Bar. Übrigens finden wir am Ende doch noch heraus, wer Paul Stadler WIRKLICH überfahren hat: Es war ein betrunkener Autofahrer. Die Organe von Jos totem Mann werden an Bedürftige gespendet, und somit hat er mit seinem Ableben dann doch noch etwas Gutes getan. Nichtsdestotrotz - diese Folge "Grey's Anatomy" wird uns wohl noch eine ganze Weile zu denken geben.

Autor:

Daniela Brüning

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