"Fear the Walking Dead"
Erstes Statement zur Rassenproblematik

Bereits nach zwei Folgen “Fear the Walking Dead” herrschte unter den Fans dicke Luft. Zahlreichen Zuschauern in Amerika entging nicht, dass bisher alle vorgestellten, schwarzen Charaktere bereits in der zweiten Folge getötet wurden. Hat AMCs neuer „Walking Dead“-Ableger etwa ein Rassenproblem? Jetzt meldet sich Showrunner Dave Erickson dazu.

Vor wenigen Wochen startete die neue US-Serie „Fear the Walking Dead“, die an den Erfolg der weltweit beliebten Show „The Walking Dead“ anknüpfen sollte. „Fürchte die wandelnden Toten“, so die deutsche Übersetzung des Titels. Bereits nach der zweiten Folge haben einige Fans diese Aussage jedoch vervollständigt: „Fürchte die wandelnden Toten, aber nur wenn du ein schwarzer Charakter bist.“ Wie wir bereits berichtet haben, hat „FTWD“ bei vielen Zuschauern bereits nach zwei Episoden einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Denn alle schwarzen Charaktere, die wir in der ersten Folge kennengelernt haben, sind mittlerweile tot. Das kann kein Zufall sein, so die Meinung der breiten Masse. Schnell hagelte es harte Vorwürfe. Das Wort „Rassenproblematik“ verbreitet sich seitdem wie ein Lauffeuer unter den wütenden Fans. Deswegen meldet sich jetzt auch Dave Erickson zu den Vorwürfen.

Alles bleibt beim Alten

Dave Erickson ist Showrunner von „Fear the Walking Dead“ und an ihm ging die Kritik nicht spurlos vorüber. Vor allem, weil es nicht neu ist – das gleiche Problem gab es bereits bei „The Walking Dead“ und ist noch lange nicht vom Tisch. Deswegen war es jetzt Zeit für Erickson, sich dazu zu äußern. In einem langen Statement rechtfertigte er die aktuelle Charakter-Situation in „FTWD“. Die kurze Essenz davon lässt sich aber mit dieser Aussage festhalten: „Wenn du mit einer Show zu tun hat, wo der Cast so vielfältig ist, wie der unsere, ist es unvermeidbar, dass farbige Charaktere gebissen werden, sich verwandeln oder sterben.“ Selbst wenn Erickson es rückgängig machen könnte, würde er keine der Rollen nur mit einem anderen, weißen Charakter besetzen, um derartige Kritik zu vermeiden. Aber: „Ich verstehe, dass es eindeutig ein Problem wird und wir achten darauf.“ Das klingt leider ganz danach, als würde man das in Zukunft nicht ändern.

Autor:

Julia Schmid

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