"Stranger Things" Staffel 5
Die finale Episode erzeugt erneut gemischte Meinungen
- Millie Bobby Brown (Eleven) in "Stranger Things"
- Foto: 2025 Netflix, Inc.
- hochgeladen von Michelle Pfifferling
Nach der gemischten Meinung zu dem 2. Part der 5. Staffel „Stranger Things“ war die Sorge um das Finale umso größer. Jetzt sehen wir auch dort eher gemischte Meinungen von den Fans.
Vorsicht: Spoiler für die 5. Staffel „Stranger Things“!!!
Viele Fans war schon vor dem Start der 5. Staffel „Stranger Things“ klar, dass es sehr schwer wird, die Erwartungen, welche die Zuschauer:innen haben, zu erfüllen. Das erste Mal sehen wir dies deutlich in der 2. Part, denn danach regnet es einiges an Kritik und auch das Finale sorgt für dafür, denn nicht jeder ist zufrieden mit dem Finale der Serie. Aber was genau stört denn die Fans an der finalen Episode?
Offene Fragen zu Henrys Vergangenheit
Eine große Sache, die einige „Stranger Things“-Fans an den finalen Episoden der Serie stört, sind die unbeantworteten Fragen zu Henrys Vergangenheit. In verschiedenen Interviews gaben die Duffer-Brüder schon vor dem Finale bekannt, dass alles, was man braucht, um das Finale zu verstehen, auch in diesem drinnen ist, auch wenn wir ein Theater haben zu Henrys Vergangenheit. Fans zeigen sich nun frustriert, denn die Serie zeigt sehr wenig interessante Informationen in Bezug auf Henrys Kindheit und seine Verbindung mit dem Gedankenschinder. Die Stimmen werden immer lauter, dass es eine Verfilmung des Theaterstücks auf Netflix geben soll, um auch Zuschauer:innen, die nicht die Möglichkeit haben, das Theaterstück zu sehen, diese wichtigen Informationen zu geben. Es ist jedoch unklar, ob dies wirklich irgendwann passieren wird.
Sehr viel Aufbau, aber wenig Action
Ein anderer Teil des Finales von „Stranger Things“ ist, dass der wirkliche Kampf gegen Vecna wirklich nur einen kleinen Teil der versprochenen 2-Stunden-Episode ausmacht. Während die meisten Fans natürlich glücklich sind, ein gut ausgebautes Finale zu haben, auch in Bezug auf Bindungen zwischen den Charakteren, sind doch auch einige Fans ziemlich enttäuscht, dass sich von den 2 Stunden der Episode nur grob 20 Minuten wirklich mit dem Kampf gegen Vecna auseinandersetzen. Ein Kampf, der über mehrere Staffeln aufgebaut wird, um dann innerhalb von 20 Minuten beendet zu sein, bringt einen bitteren Beigeschmack bei einigen Zuschauer:innen. Selbst der eigentliche Epilog bekommt mit 45 Minuten mehr Zeit.
Der Sinn hinter manchen Szenen
Einer der größten Kritikpunkte an dem 2. Part der 5. Staffel „Stranger Things“ war das Coming-out von Will. Für einige Fans hat es sich sehr erzwungen und unnatürlich angefühlt, vor allem da Will selbst sagt, dass er es macht, damit Henry es nicht gegen ihn wenden kann, was das Gefühl gibt, dass Will das eigentlich nicht wollte. Jetzt nach dem Finale wird die Enttäuschung größer, denn Henry hat dort nie den Eindruck gemacht, diese in den Kampf gegen Will zu nutzen. Also war diese Szene wirklich so nötig? Je nachdem, wen man fragt, bekommt man wohl unterschiedliche Antworten und es wird wohl auch eine Weile lang ein Diskussionspunkt zwischen den Fans der Serie sein.
2-stündige „Plot Armor“
Zuletzt ist dort natürlich der Punkt, der schon vor der 5. Staffel für Kritik gesorgt hat, und zwar das offensichtliche „Plot Armor“. Für Leute, denen dieser Begriff nicht bekannt ist, hier eine kleine Erklärung: „Plot Armor“ ist ein Erzählkonzept, in dem Charaktere, die wichtig für einen Plot sind, auf unnatürliche beziehungsweise unerklärliche Art und Weise überleben in Szenen, in denen sie offensichtlich eigentlich sterben sollten. Das verbindet sich in diesem Punkt mit dem Punkt, dass sich die Duffer-Brüder fast schon weigern, Charaktere sterben zu lassen, was bei Fans sehr starke Frustration auslöst. Ein Beispiel dafür ist Karen Wheeler, die den Angriff überlebte, oder Steve Harrington, der schon aus schlechten Situationen herauskam. Aber auch die nicht ganz klare Antwort, ob Eleven wirklich tot ist, könnte man dazu zählen. Ein Punkt, der einige Fans auch nach dem Finale noch ziemlich frustriert.
Autor:Michelle Pfifferling |
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