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"Severance"
Das Finale von Staffel 1 erklärt (SPOILER)

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Das "Severance"-Finale sorgt nicht nur für reichlich Nervenkitzel, sondern liefert auch eine überraschende Enthüllung zu einem unserer Charaktere. Erfahrt hier, was in Episode 9 passiert.

Vorsicht: Spoiler!

Mit dieser Wendung hat bei Lumon Industries wohl niemand gerechnet - und von den Zuschauer*innen sicherlich auch niemand. Im Staffelfinale von "Severance" gelingt der Plan der Innies und sie können das Bewusstsein ihrer Outtie-Körper übernehmen. Dadurch erhalten wir mehr Informationen über die Charaktere, die wir bisher hauptsächlich in ihrem Arbeitsumfeld kennengelernt haben ... und eine große Überraschung in Bezug auf Helly (Britt Lower), denn deren vollständiger Name lautet Helena Eagan. Richtig gelesen. Sie gehört zur Eagan-Familie und wird eines Tages die Leitung über Lumon übernehmen. Sie kommt auf der Gala zu Bewusstsein und sieht mit eigenen Augen, dass ihre Severance-Geschichte dort groß gefeiert wird und gänzlich anders dargestellt wird, als Helly es erlebt hat.

Helly risikiert alles

Helena schwärmt in kleinen Videoclips mit breitem Lächeln über die Erfahrung und die Fotos, die Helly in ihrem Arbeitsumfeld zeigen, verkaufen ebenfalls eine glückliche Mitarbeiterin. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Helly war gewillt, sich im Aufzug das Leben zu nehmen, um der Lumon-Hölle zu entkommen. Davon entdeckt man bei der Gala jedoch nichts. Helly versucht sich nichts anmerken zu lassen und navigiert sich durch die Gala, wo sie mehr und mehr Puzzlestücke über ihr Outtie-Leben und den Lügen von Lumon erfährt. Obwohl Harmony Cobel die Flucht der Innies schnell erkennt und auch rechtzeitig bei der Gala auftaucht, hindern nicht einmal Drohungen Helly daran, der versammelten Gala die Wahrheit zu sagen. Sie outet sich als Helly und berichtet den Menschen, wie furchtbar der Job ist, dass Lumon sie foltert und sie Gefangene sind. Mitten in ihrer Rede wird Helly - vor den Augen ihres Vaters - von der Bühne gezerrt.

Mark macht eine überraschende Entdeckung

Mark (Adam Scott) gelingt es in der Zwischenzeit, seine Schwester einzuweihen und ihr alles zu erzählen. Die beiden hecken einen Plan aus, mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit zu gehen und hochkarätige Journalisten für die Story zu gewinnen. Sie wollen so viel Aufmerksamkeit wie möglich schaffen, um Lumons Treiben aufzudecken. Doch es ist Marks kleiner Fehler - er spricht Cobel mit dem falschen Namen an - der sie überhaupt erst darauf aufmerksam macht, dass die Innies entkommen sind. Im Haus seiner Schwester entdeckt Mark schließlich ein Foto seiner verstorbenen Frau, die sein Innie sofort erkennt: es ist Miss Casey. Doch wie kann sie als Innie noch immer existieren, wenn ihr Outtie gestorben ist? Oder ist das am Ende alles nur eine Lüge? Mark sprintet zu seiner Schwester und ruft ihr zu, dass seine Frau noch am Leben ist - dann wird die Verbindung zwischen Innie und Outtie-Körper gekappt.

Irv folgt seinem Herzen

Und dann wäre da noch Irv: Er nimmt sich die Zeit, seinen Outtie besser kennenzulernen und stellt fest, dass er - abgesehen von seinem Hund Radar - alleine ist. In der Wohnung finden sich zahlreiche Medaillen und Hinweise dazu, dass er ein angesehener Soldat gewesen sein muss, bevor er einen Job bei Lumon begonnen hat. In einer Kiste findet er Erinnerungsstücke seines Vaters, der in der Navy war und ... einen doppelten Boden! Dort hat Irv (John Turturro) Informationen zu aktuellen und ehemaligen Lumon-Mitarbeiter*innen gesammelt, die sich ebenfalls der Severance-Prozedur unterzogen haben. Dort findet er auch die Adresse von Burt und macht sich auf den Weg zu ihm. Von der Straße aus kann Irv sehen, dass Burts Outtie eine glückliche Beziehung mit einem anderen Mann führt. Obwohl Outtie-Burt sich nicht an Irv erinnern kann, rennt er zu dessen Haus und hämmert an seine Tür, um mit ihm zu sprechen. Doch Burt öffnet nicht rechtzeitig die Tür und schon verliert Innie-Irv die Kontrolle über den Körper seines Outties.

Ein Cliffhanger, der schmerzt

"Severance" Staffel 1 reißt nicht nur alle Charaktere mitten aus aufwühlenden, spannenden Momenten, sondern auch die Zuschauer*innen. Das ist eines dieser Enden, das weh tut, aber umso genialer ist. Die Serie verabschiedet sich mit einem Cliffhanger, nachdem man sofort Staffel 2 sehen möchte. Leider gibt es dafür bisher keinen Starttermin. Apple TV+ hat erst in dieser Woche bekannt gegeben, dass "Severance" eine 2. Staffel erhalten wird. Heißt für uns, dass uns einige Monate Wartezeit bevorstehen. Die lässt sich zum Glück mit Spekulationen zu Lumon füllen, denn es gibt noch einige ungeklärte Fragen, auf die wir dringend eine Antwort brauchen.

Alle neun Folgen von "Severance" stehen auf Apple TV+ zum Streaming zur Verfügung.

Der Kampf gegen Lumon geht in die nächste Runde
Autor:

Julia Schmid

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