„Black Mirror“ Staffel 3: Cyber-Terror trifft auf Sebastian Fitzek (Episode 3)

Photo Credit: Laurie Sparham/Netflix

Die 3. Staffel „Black Mirror“ ist seit wenigen Tagen im Stream auf Netflix zu sehen und Zuschauer zeigen sich bislang begeistert. Auch wir sind große Fans der neuen Staffel. Warum die dritte Folge besonders sehenswert ist.


Die dystopische Serie geht in die dritte Runde: Die 3. Staffel „Black Mirror“ ist im Stream bei Netflix zu sehen. Dabei erzählt jede Episode eine in sich abgeschlossene Geschichte und auch der Cast wechselt mit jeder Folge. In der dritten Episode übernehmen Jerome Flynn („Game of Thrones“, „Ripper Street“) und Alex Lawther („The Imitation Game“) die Hauptrollen. Das zentrale Thema der Serie ist die Technik der Zukunft; welche Vorteile und welche Gefahren sie birgt - und wie womöglich moralische Grenzen überschritten werden. „Black Mirror“ spielt in der dritten Staffel daher erneut gekonnt mit unseren Ängsten, die nicht immer nur die Zukunft, sondern oftmals schon die Technik der Gegenwart betreffen. Die dritte Folge stößt dabei ein besonders sensibles Thema an: Wie sicher ist unsere digitale Privatsphäre wirklich?

„Black Mirror“ S03E03 „Shut Up And Dance": Hacker richtet über Pädophile

Bücherwürmer dürften sich bei „Black Mirror“ S03E03 einerseits an Sebastian Fitzeks „Das Joshua-Profil“, andererseits an Ursula Poznanskis „Erebos“ erinnert fühlen. Während in Sebastian Fitzeks Thriller ein Computerprogramm seine Fühler nach Pädophilen ausstreckt, spielt in „Black Mirror" S03E03 offenbar ein anonymer Hacker den selbsternannten Richter: Ein pädophiler junger Mann wird plötzlich mit einem Video erpresst, dessen Veröffentlichung sein Leben ruinieren würde. Weitere Personen haben sich ebenfalls moralisch verschuldet und werden vom Hacker erpresst. Ein jeder von ihnen muss seine Schuld in Form einer Tat für den Hacker ableisten - oder die betreffende Datei wird veröffentlicht. Je nach Schwere des Vergehens muss womöglich nur ein Botengang erledigt oder aber eine Bank ausgeraubt werden. Letzten Endes artet die Folge in einen Kampf um Leben und Tod aus und schon bald wird klar: Der Hacker hat nicht die Absicht, die Sünde zu vergeben. Dabei stellt sich dem Zuschauer unweigerlich die Frage: Wie weit dürfen wir gehen? Was gibt uns das Recht, über andere zu richten? Und gleichzeitig die Warnung: Die meisten Menschen sind sich der Unsicherheit ihrer digitalen Privatsphäre gefährlich unbewusst.

Autor:

Jacqueline Dammers

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