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“Sherlock” Staffel 5 ohne Martin Freeman?

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Wieder einmal brodelt die Gerüchteküche um die 5. Staffel von “Sherlock”: Müssen wir womöglich auf einen der Hauptdarsteller verzichten? Angeblich hat Martin Freeman keine Lust mehr, als John Watson in die Serie zurückzukehren.

Obwohl Benedict Cumberbatch in so vielen Produktionen präsent ist – in wenigen Tagen wird er beispielsweise in einem Film über den Brexit zu sehen sein – wünschen ihn sich die meisten Fans doch in einer ganz bestimmten Rolle zurück: Sherlock Holmes! In insgesamt vier Staffeln verkörperte der Brite den exzentrischen Detektiv, der mit Hilfe seines Gehilfen John Watson (Martin Freeman) knifflige Kriminalfälle löst. Im letzten Jahr warteten wir allerdings vergeblich auf eine neue Staffel. Tatsächlich sind die beiden Hauptdarsteller so sehr mit anderen Projekten eingespannt, dass für “Sherlock” einfach keine Zeit bleibt. Zumindest momentan nicht.

Eher ein Zwang

Denn Gerüchte über “Sherlock” Staffel 5 gibt es schon länger. Tatsächlich haben sowohl die beiden Produzenten Mark Gatiss und Steven Moffat als auch Benedict Cumberbatch ihre Bereitschaft signalisiert, den Detektiv noch einmal in neue Abenteuer zu schicken. Allerdings scheint Martin Freeman nicht allzu begeistert von der Idee zu sein. In einem Interview erklärte er kürzlich: “Das ist keine Sache, die Spaß macht. Es ist eher so, dass man sich ein bisschen dazu gezwungen fühlt, und das macht keinen Spaß.” Ohne John Watson würde eine neue Staffel allerdings nicht wirklich viel Sinn machen. Bleibt also zu hoffen, dass Freeman nach einer etwas längeren Auszeit doch wieder Lust hat, Kriminalfälle mit Sherlock Holmes zu lösen. Wir geben die Hoffnung auf Staffel 5 auf jeden Fall nicht auf…

Auch Ela hat es für's Studium vom Dorf in die Stadt verschlagen. Wenn sie nicht gerade mit dem Hund an der frischen Luft unterwegs ist, dann guckt sie für ihr Leben gerne Serien - und das querbeet durch sämtliche Genres. Für neue Serientipps ist sie immer offen.

5 Comments

  1. Nora Lemmer

    13. Januar 2019, 14:46 at 14:46

    Martin soll sich echt mal nicht so haben. Er hat sich den Job rausgesucht, jetzt soll er ihn machen. Wenn ich meinem Chef sagen würde, dass ich das nicht mache, weil ich mich gezwungen fühle, würde er mir was erzählen.
    Ich meine, ich feiere Martin total, und ich bin eigentlich einnstolzer Freemanic… aber das lässt mich wieder einmal den Kopf schütteln

    • Franziska

      14. Januar 2019, 13:03 at 13:03

      Ich habe Verständnis für Martin, schließlich ist jede SHERLOCK-Staffel mit ordentlich Presserummel und Aufmerksamkeit verbunden. Natürlich hat er sich den Beruf ausgesucht, aber er hat – im Gegensatz zu einem regulären Vollzeitjob – in seinem Beruf die freie Wahl Rollen anzunehmen oder abzulehnen.

      Wenn er nicht möchte, dann soll er’s nicht machen. Wenn man ihn dazu zwingt, würde das nämlich nur dazu führen, dass er sich keine richtige Mühe gibt und nur – um in deinem Jobbeispiel zu bleiben – “Dienst nach Vorschrift” macht. Und das will doch wirklich keiner. Ich will Schauspieler sehen, die Spaß an ihrer Arbeit haben und dass dieser Spaß auch auf den Zuschauer überspringt.

      Meine Idee wäre ja ein Comeback in 10, 15 Jahren. Dann sind Benedict und Martin älter geworden und könnten ihren Paraderollen neuen Fassetten geben.

    • KA

      10. April 2019, 7:41 at 7:41

      Du verstehst offenbar nicht wie Schauspielerei funktioniert wenn man erstmal so einen hohen Status wie Martin Freeman hat. Er KANN sich jetzt aussuchen wo er mitspielen will und das tut er ja offensichtlich auch.
      Wenn er die Wahl hat, weil es ihm gut genug geht, warum sollte er weiterhin in einer Serie mitspielen auf die er persönlich keine Lust mehr hat?
      Und wenn du dir einen Job suchst in dem du dich zu etwas gezwungen fühlst, dann wärst du selbst Schuld dir diesen Job gesucht zu haben.
      Dein Vergleich hinkt und ist haltlos.

    • Günther

      13. April 2019, 17:21 at 17:21

      Es geht hier nicht darum, dass man seine Arbeit machen muss. Wir bewegen uns hier in einem kreativen Bereich und Kreativität kann nicht erzwungen werden. Wenn Schauspieler keine Lust auf die Sache haben die sie dort tun, dann leidet darunter die Qualität. Es gibt so viele Beispiele von Serien oder Musikern, deren Qualität gesunken ist, weil sie vertraglich dazu verpflichtet waren etwas zu produzieren.

      Jetzt kann man mit einem plumpen Spruch wie “Nur unter Druck entstehen Diamanten” ankommen, den jeder drittklassige Vertriebsleiter heutzutage seinen Angestellten entgegen wirft, wenn diese rückmelden, dass es zu viel ist. Aber das ist nicht mehr als Augenwischerei und pseudo-gequatsche für alle mit bescheidenem Verstand, die sich davon tatsächlich überzeugen lassen.

      Wenn die Schauspieler keine Lust darauf haben, nehmen sie die Sache nur lieblos hin und spulen ihren Part ab. Das möchte niemand. Dann lieber etwas warten, bis die Leute wieder mit Feuereifer dabei sind und die Qualität stimmt.

  2. Heike

    16. Juni 2019, 13:59 at 13:59

    Tja, ich möchte mich eher Nora anschließen. Wenn man ganz ehrlich ist, ist Martin Freeman ein guter Schauspieler, aber eben kein großartiger und den Riesenerfolg hat er Sherlock zu verdanken. Denn es ist nicht so, dass er wirklich ein großes Repertoire an facettenreichen Darstellungen hat und ein bisschen Dankbarkeit für das Sprungbrett, welches ihm letztendlich den Karriereschub gebracht hat, wäre angebracht.

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