Fear the Walking Dead

„Fear the Walking Dead“ Staffel 3: Charaktere sind „unglaublich gewalttätig“

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„Fear the Walking Dead“ zeigt sich in der 3. Staffel von einer ganz neuen Seite. Die schrecklichen Erfahrungen haben die Hauptcharaktere verändert. Gleichzeitig dürfen wir uns über neue, gewalttätige Charaktere freuen.

„Fear the Walking Dead“, das als Companion-Serie zu „The Walking Dead“ startete, hat ein großes Problem: Seit Anfang an wird FTWD mit TWD verglichen, das auf den ersten Blick mit mehr Action und krasseren Szenen die Zuschauer begeistern kann. Dass „The Walking Dead“ in den ersten Jahren auch eher ruhiger ablief, scheinen viele dabei zu ignorieren. Wer sich mehr Spannung bei „Fear the Walking Dead“ gewünscht hat, könnte in der 3. Staffel auf seine Kosten kommen. Showrunner Dave Erickson kündigt einige Veränderungen an, die nicht wirklich überraschend sind, wenn man bedenkt, was die Charaktere zuletzt durchleben mussten.

Madison bekommt Unterstützung

„Travis ist zu einer Art apokalyptischer Krieger geworden“, verrät der FTWD-Showrunner. „Er ist viel rücksichtsloser, als wir ihn je zuvor gesehen haben.“ In den ersten beiden Staffeln versuchte Travis (Cliff Curtis) stets mit Worten eine Lösung zu finden. Er glaubte an das Gute im Menschen. Bis sein einziger Sohn Chris getötet wurde. Jetzt werden wir einen komplett anderen Travis kennenlernen. Auch Alicia (Alycia Debnam-Carey) wird „ein kleines bisschen härter“, das geschieht aber erst in der 5. Episode von Staffel 3, so Errickson. Dann mutiert Alicia zu einer guten Verbündeten für ihre Mutter Madison (Kim Dickens).

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Der Preis des Überlebens

Und wie geht es für Madison selbst weiter? Sie steht Travis anfänglich in nichts nach und wird sich ebenso unerschrocken in der Zombie-Apokalypse präsentieren. Madison habe endlich erkannt, dass „man einen Teil seiner Seele verkaufen muss, um zu überleben“. Ihre Kinder Alicia und Nick (Frank Dillane) würden im Laufe der 3. Staffel „Fear the Walking Dead“ erkennen, was sie wirklich antreibt. Klingt fast so, als würden wir in Kürze mehr über Madison erfahren. Sie scheint doch noch das eine oder andere dunkle Geheimnis zu haben.

Diese Charaktere werden gefährlich

Doch das harte Verhalten der Charaktere ist mit Kosten verbunden. „Madison wird für einige ihrer Entscheidungen leiden müssen“, erzählt Erickson im Interview mit „Comicbook.com“. In der zweiten Hälfte würde es eine Spannung in der Familie geben, die wir so noch nie erlebt hätten. Auslöser dafür wären Momente in der ersten Staffelhälfte. Immerhin gibt es da auch noch ein paar neue Charaktere, die der Familie gefährlich werden könnte. Die Rede ist von der Familie Otto, die aus Vater Jeremiah Otto und dessen beiden, erwachsenen Söhnen Troy und Jake besteht. Sie sind sogenannte Prepper und haben sich schon seit Jahren auf das Ende der Welt vorbereitet. Man sollte die Ottos aber keinesfalls als Spinner abstempeln oder unterschätzen, denn die drei Neuzugänge sollen „unglaublich gefährlich und unglaublich gewalttätig“ sein. Besonders vor Jeremiah und Troy sollte man sich in Acht nehmen.

Die 3. Staffel „Fear the Walking Dead“ startet am 5. Juni 2017 auf Amazon Prime, nur wenige Stunden nach der US-Premiere.

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Julia Schmid

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

1 Comment

  1. Markus Schulz

    19. Mai 2017 at 22:39

    Ich freu mich auf die dritte Staffel, das Travis jetzt kaltblütig wird war zu erwarten.Ich hoffe aber das die Charaktere nicht zu schnell verohren, es braucht seine Zeit um auf so Level zu kommen auf den sich jetzt bspw.ein Rick befindet.

    Die Idee mit dem „Preppern“ find ich spannend.In den USA gibt es es tonnenweis von solchen „Spinnern“.Es dürfte interansant zu sehen sein, wie sich solche Menschen verhalten, wen das Ende jetzt wirklich kommt.In der Mutterserie wurde diese Thematik, mal bei Tyresse angedeutet.Er verkroch sich im Bunker bei seinen Nachbarn, der ebenfalls ein „Prepper“ war.Mal sehen was sie draus machen.

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