Fear the Walking Dead

“Fear the Walking Dead” Staffel 2: Nicks nackter Kampf ums Überleben (Folge 8)

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“Fear the Walking Dead” Staffel 2 meldet sich zurück bei Amazon Prime. Nach einer kleinen Pause geht es mit Folge 8 weiter, in der Nick an seine Grenzen gerät und alleine um sein Überleben kämpfen müssen.

Lange mussten wir warten, nun geht es mit “Fear the Walking Dead” weiter. Seit heute steht die 8. Folge der 2. Staffel auf Amazon Prime zur Verfügung. Die Rückkehr in die von Zombies heimgesuchten Welt, bringt uns zu Nick (Frank Dillane), der sich im Finale von seiner Familie getrennt hat. Von Daniel, der das Anwesen angezündet hat, fehlt noch immer jede Spur. Dafür erfahren wir, dass nicht alle im Feuer ums Leben gekommen sind. Nick bekommt erneut das Angebot, sich einer Gruppe von Überlebenden anzuschließen, aber auch dieses Mal lehnt er ab. Er will sich alleine nach Tijuana durchschlagen, wo sich noch mehr Menschen befinden sollen, die eine ähnliche Einstellung zu Untoten besitzen, wie Celia und Nick. Obwohl Nick vor diesem Ort und den Leuten gewarnt wird, macht er sich auf den Weg.

Ein Blick in die Vergangenheit

Während Nick sich durch die sengende Hitze schleppt, erhalten wir in einer Flashback-Szene einen kleinen Blick auf sein Leben vor der Zombie-Apokalypse: Nick befindet sich in einer Entzugsklinik und flirtet mit ebenfalls dort untergebrachten Gloria, die wir in der ersten Episode von Staffel 1 lediglich als Untote erlebt haben. Die beiden unterhalten sich über Nicks Vater. Das Verhältnis zwischen ihnen scheint angeschlagen. Nick ist enttäuscht von seinem Vater, der keine Zeit für seinen Sohn hat und ihn im Stich gelassen hat. Zurück aus dem kleinen Exkurs in die Vergangenheit, hat Nick Glück: Kurz vor Anbruch der Nacht findet er ein offensichtlich verlassenes Haus. Das Problem: Das Haus besitzt weder Türen, noch Fenster. Dank den Mauern bekommt er zumindest ein bisschen Schutz, also entscheidet er sich dafür, zu bleiben und entzündet ein kleines Lagerfeuer.

Negan lässt grüßen

Doch kaum ist Nick eingeschlafen und bekommt endlich etwas Ruhe, zeigt sich ein weiteres Mal, dass diese neue Welt alles andere als friedlich gesinnt ist – und, dass nicht nur die Untoten eine Gefahr darstellen. Nick wird von einer Frau mit einem Baseballschläger angegriffen, die in Begleitung eines Kindes ist. (Eigentlich die perfekte Partnerin für Negan aus “The Walking Dead”.) Sie erwischt Nick einige Male mit dem Schläger und ist nicht bereit, mit sich reden zu lassen. Immer wieder schreit sie ihn hysterisch an und schlägt mit dem Baseballschläger nach ihm. Nick versucht ihr zu signalisieren, dass er nur seinen Rucksack und sein Wasser mitnehmen will und dann sofort verschwindet. Sie verjagt ihn mit weiteren Schlägen aus dem Haus – Nicks Vorräte bleiben zurück. Seine Situation ist gerade erheblich schlimmer geworden.

Die Überlebenden sind eine Gefahr

Auf seiner weiteren Reise Richtung Tijuana macht sich der Wassermangel bemerkbar; Nick beginnt langsam, zu dehydrieren und sucht verzweifelt nach jeder Art von Wasserquelle. Auf einem Highway, auf dem sich verlassene Autos befinden, findet er nicht nur einen kleinen Schluck Wasser, sondern auch weitere Überlebende. Nick versteckt sich hinter einem Wagen und beobachtet schockiert, wie eine kleine Gruppe von Männern Zombies tötet. Ihre Grausamkeit zeigt sich aber vor allem in dem Moment, als sie in einem Auto einen älteren Mann entdecken, der noch am Leben ist und die Männer um Hilfe anfleht. Statt ihn zu befreien oder ihm Wasser zu geben, töten sie ihn, indem sie ihm einen Speer durch das linke Auge jagen. In diesem Moment erkennt Nick, dass er das Weite suchen sollte. Ein Radio, das er zuvor gefunden hat, gibt plötzlich Geräusche von sich und zieht die Aufmerksamkeit der Männer auf sich. Jetzt heißt es: schnell sein!

Pure Verzweiflung

Obwohl sie auf ihn schießen, schafft es Nick wie durch ein Wunder, unverletzt zu entkommen. Jetzt hat er jedoch ein anderes Problem: Er befindet sich nicht länger auf der Straße, der er nach Tijuana hätte folgen können, sondern mitten in der Wüste. Er weiß nicht, wohin er gehen muss und schleppt sich durch die Hitze. Die Dehydration wird zu einem Problem. Er versucht mittels von Kakten an Flüssigkeit zu gelangen – ohne Erfolg. Als er versucht, einen von ihnen zu essen, endet es damit, dass er sich übergeben muss. Schließlich sieht er nur noch einen einzigen Ausweg: Nick trinkt seinen eigenen Urin. Bei Anbruch der Nacht findet er Unterschlupf bei einem heruntergekommenen Auto in der Wüste und die Zuschauer dürfen sich über die nächste Flashback-Szene freuen.

Eine schreckliche Nachricht

Die Szene in der Vergangenheit spielt sich noch immer im der Entzugsklinik ab. Der große Familien-Tag steht an, Gloria und Nick beobachten mit zurückhaltender Freude, wie ihre Familie für einen Besuch auftauchen. Gloria steht ein Treffen mit ihren (reichen) Eltern bevor, bei Nick kommt lediglich seine Mutter Madison. Er merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Seine Freude über den Besuch verfliegt schnell, als Madison mit ihm in einem privaten Raum über etwas reden will. Der Zuschauer ahnt es wahrscheinlich bereits, aber Nick ist ahnungslos, ist aber darüber verwundert, dass sein Vater nicht gekommen ist. Schließlich erzählt ihm Madison, mit den Tränen kämpfend, dass sein Vater einen Autounfall hatte und dabei ums Leben gekommen ist. Nick ist außer sich und wird von Madison getröstet. Gloria, die seinen verzweifelten Schrei auf dem Flur gehört hat, beobachtet die Szene mitgenommen.

Erneuter Angriff

Nicks Schlaf und die Flashback-Szene endet abrupt, als er von zwei bellenden, aggressiven Hunden geweckt und angegriffen wird. Beim Versuch, sich unter dem Auto zu verstecken, erwischt ihn einer der Hunde am Bein und verletzt ihn. Er schafft es, sich auf das Dach des Wagen zu flüchten und untersucht die Verletzung am Bein, die schlimmer als vermutet ist. Kurz darauf tauchen Beißer bei ihnen auf. Die Hunde vermuten hier leichte Beute, doch sie haben keine Chance gegen die Untoten. Die haben mittlerweile ein neues Ziel im Auge: Nick, der noch immer auf dem Dach des Wagen kauert. Ein Geräusch in der Ferne – die Hupe eines Wagen – gewinnt das Interesse der Zombies, die eine neue Richtung einschlagen und Nick in Ruhe lassen. Der schleppt sich vom Wagen und beginnt – hoffentlich haben die “Fear the Walking Dead”-Fans einen starken Magen – Teile von dem zerfetzten Hundekadaver zu essen.

Folgen der Dehydration

Seine Reise geht weiter. Um sich unbemerkt unter den Untoten bewegen zu können, greift er auf seinen altbekannten Trick zurück: Nick besudelt sich mit dem Blut von Beißern und torkelt gemeinsam mit ihnen weiter. Doch die Dehydration hat Folgen: Nick beginnt plötzlich Stimmen zu hören. Obwohl es ihn offensichtlich verstört, verlässt er die Zombie-Gruppe nicht. Gemeinsam schlagen sie den Weg auf einen Highway ein und Tijuana ist ein Stück näher gekommen. Es dauert nicht lange, bis sich die offene Straße ein weiteres Mal als gefährlicher Ort herausstellt. Der Jeep mit den Männern, die zuvor schon auf Nick geschossen haben, ist zurück. Dieses Mal toben sie sich nicht aus, sondern beobachten die Herde. Nick schafft es, sich unauffällig unter den Untoten zu bewegen und nicht aufzufallen.

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Nick wird beobachtet

Als die Männer weiterfahren wollen, weil die Herde immer näherkommt, kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem zwei Mitglieder des Trios von den Zombies angegriffen wird – ihr Freund lässt sie zurück und verschwindet mit dem Jeep. Nach dem kurzen Snack, geht es für Nick und seine Zombie-Freunde weiter. Schließlich erfahren wir, dass Nick die ganze Zeit beobachtet wird. Drei weitere Überlebende – zwei Männer und eine Frau – suchen offensichtlich nach einem Freund und sind dabei auf Nick gestoßen. Sie haben den gleichen Trick wie Nick angewandt und ihre Gesichter und Klamotten mit Blut eingerieben. Nachdem sie erkennen, dass er nicht derjenige ist, den sie gesucht haben, wollen sie ihn in der Zombie-Herde zurücklassen. Nick bricht plötzlich durch die Dehydration zusammen und einer der Männer erkennt aus der Ferne, dass seine Lage schlecht ist und er ohne ihre Hilfe sterben wird. Doch die Frau, ihr Name ist Luciana, scheint noch immer nicht davon überzeugt, ihr eigenes Leben für einen Fremden zu gefährden.

Ein Hoffnungsschimmer

Nick liegt verletzt und dehydriert auf dem Asphalt der Straße und wartet darauf, alleine zu sterben. In diesem Moment erhalten wir eine dritte Flashback-Szene, die Nick und Gloria in einer Kirche zeigt. Es sind offensichtlich die Momente vor der Anfangsszene, die wir in der ersten Folge von “Fear the Walking Dead” gesehen haben. Die beiden nehmen Drogen, ohne zu wissen, dass die Welt einige Stunden später nicht mehr die gleiche sein wird. Zurück in der Gegenwart wird Nick von einem plötzlichen Regen überrascht, der ihm das Leben rettet. Mit wiedergewonnener Kraft, schleppt sich Nick weiter. Er kommt schließlich in eine mexikanische Stadt und findet dort eine kleine Drogerie, entdeckt aber nichts, das ihm dabei helfen könnte, seine Verletzung zu behandeln. Er torkelt weiter und bricht schließlich in eine Wohnung ein. Dort verbindet er die Verletzung provisorisch, wird aber schnell von Luciana und ihren Männern entdeckt, die ihn zur Rede stellen. Obwohl sie nicht Nicks Sprache sprechen, wird schnell klar, was sie befürchten: Dass Nick von einem Beißer verletzt und infiziert wurde. Er schafft es, ihnen mitzuteilen und sie davon zu überzeugen, dass die Verletzung nur von einem Hund kommt.

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Eine neue Gemeinschaft

Luciana und ihre Männer bringen Nick zu einem Arzt, der sich um ihn kümmert und ihm deutlich macht, wie viel Glück er hat, dass er noch am Leben ist. Nachdem er ihn versorgt hat, schafft es Nick wieder auf die Beine und kann einen Blick auf diese kleine Gemeinschaft werfen, zu der sich die Überlebenden zusammengeschlossen haben. Wer “The Walking Dead” kennt, denkt natürlich gleich an Communities wie Hilltop oder Alexandria. Es gibt Hühner, Verkausfsstände, alles, was man zum Überleben braucht. Nick scheint an einem Ort angekommen zu sein, an dem er überleben kann und keine Angst haben muss – es gibt keine Spur von Beißern oder gefährlichen Hunden. Nachdem wir jetzt wissen, was mit Nick passiert ist, gewährt uns Episode 9 einen Einblick, wo Nicks Familie gerade steckt und welche Geheimnisse die Gemeinschaft verbirgt, in der er nun aufgenommen wurde. Den Trailer zur nächsten Folge, gibt es direkt unter diesem Beitrag. Wie hat euch die Rückkehr von “Fear the Walking Dead” gefallen?

Vom Land in die Stadt: Geboren in einer kleinen Stadt im Bayerischen Wald, hat es Julia dank des Studiums der Sozialwissenschaften nach Augsburg verschlagen. Seitdem lernt sie leidenschaftlich gerne neue Serien kennen und sucht sich immer die tragischsten OTPs aus.

2 Comments

  1. Gabriele Klein

    22. August 2016, 12:20 at 12:20

    Ich freue mich sehr darauf

  2. Anette P.

    22. August 2016, 14:11 at 14:11

    sieht vielversprechend aus, endlich gibts mehr action 😉

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